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Wie nervös die Marktteilnehmer derzeit reagieren wir an den heutigen Tagesschwankungen erkennbar. Nachdem die Meldung über den Ticker jagte, dass Finanzminister Schäuble gesprächsbereit zum Thema Eurobonds wäre, sattelte der DAX binnen weniger Minuten 60 Punkte auf. Eine halbe Stunde später wurde die Nachricht allerdings dementiert und der Markt kehrte schnell auf das Ausgangsniveau zurück. Was wir Ihnen damit sagen wollen:
Die Börsen reagieren im Augenblick nur zum Teil auf die charttechnischen Strukturen. Politische Aussagen, Veränderungen am Anleihemarkt oder einfache Konjunkturdaten können im Augenblick jederzeit deutliche Verwerfungen hervorrufen und für Ausschläge in beide Richtungen sorgen. Kritisch bewerten wir die Tatsache, dass sich DAX und TecDAX wieder unterhalb der 200-Tage-Linien befinden. Von einem neuen Abwärtstrend kann allerdings noch nicht gesprochen werden, zumal die entscheidenden Durchschnittslinien weiter in Schlagdistanz liegen. Das Bild kann sich also bereits durch eine festere Sitzung komplett ändern. Unsere Strategie:
Wir hatten in der vergangenen Woche versucht mit einem spekulativen Long-Engagement auf den TecDAX neuen Kaufsignalen zuvorzukommen. Die Zeit war aber leider noch nicht reif und das Technologie- Barometer ging noch einmal auf Tauchstation. Sicherlich lädt das ständige Wechselspiel zwischen steigenden und fallenden Notierungen derzeit zu solchen Experimenten ein, wir halten es jedoch für sinnvoll uns nun auf die richtungsweisenden Impulse zu konzentrieren. Diese liegen vor, sobald DAX und TecDAX die charttechnischen Formationen (Trendkanal und Dreieck) bullish nach oben auflösen. Über unseren SMS- bzw. Eilmitteilungsservice planen wir dann größere Positionen aufzubauen. Eine antizyklische Trading-Gelegenheit könnte sich demgegenüber bei den Nebenwerten ergeben.
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