14:30 19.02.16

Dax, Dow Jones und Co. - Wichtige Widerstände bremsen

An den Börsen herrschte gestern eine moderat freundliche Tendenz. Allerdings setzten im späten US-Handel leichte Gewinnmitnahmen ein. Einige unserer 14 Börsenbarometer stoßen inzwischen an wichtige Widerstände, die den Elan der jüngsten Erholung abbremsen könnten. Konkret:

Der europäische Leitindex Euro Stoxx 50 erreichte im Hoch bei 2936 Punkten gestern die seit Dezember gültige Abwärtstrendgerade. Danach fielen die Kurse wieder leicht zurück, und der Index beendete den Handel sogar marginal im Minus. Damit könnte der Startschuss für einen erneuten Abwärtsschub gefallen sein, da es dem Euro Stoxx 50 schwerfallen sollte, die erreichte Widerstandszone im ersten Anlauf zu überwinden. Gegen den Trend fiel der österreichische ATX um mehr als 2%. Wir halten an allen Short-Engagements in den europäischen Barometern unverändert fest. Am deutschen Markt gab es gestern deutliche Kursgewinne. Im Detail:

Der Gewinner des Tages war der TecDax mit einem Anstieg von 2%. Damit hat das Technologiebarometer den oberen Rand des kurzfristigen Abwärtstrendkanals erreicht. Von hier sollte es in den nächsten Tagen wieder nach unten gehen. Beim Leitindex Dax fehlen bis zum oberen Rand des aktuellen Abwärtstrends noch gut 300 Punkte. Wir erwarten auch hier in den nächsten Tagen eher einen Rücksetzer. Da die übergeordneten Abwärtstrends weiterhin intakt sind, besteht für uns aktuell kein Handlungsbedarf. Zu den US-Märkten:

Alle drei amerikanischen Barometer beendeten den Handel im roten Bereich, wobei der Nasdaq 100 mit etwas mehr als 1% am meisten verlor. Die Leitindizes Dow Jones und S&P 500 erreichten massive Widerstände. Diese liegen beim Dow Jones im Bereich von 16.500 Punkten und beim S&P 500 bei etwa 1940 Punkten. Aufgrund der Stärke dieser Barrieren gehen wir im besten Fall von einer Konsolidierung in den nächsten Tagen aus. Bleiben Sie bitte in den Short-Zertifikaten unverändert investiert.

Bei den Rohstoffen konnte sich Rohöl zunächst leicht erholen, gab aber am späten Abend gewonnenes Terrain wieder ab. Immerhin hält sich das schwarze Gold nun seit Tagen im oberen Bereich einer Konsolidierungszone mit 35 Dollar als oberer Begrenzung. Die Edelmetalle Gold und Silber setzten im späten Handel zu einer kleinen Mini-Rallye an. Die Trendpfeile zeigen in diesem Segment unverändert nach oben. Für unsere Long-Positionen sehen wir daher hier keinen Anpassungsbedarf.

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Fazit: An den Aktienmärkten waren gestern die ersten kleineren Anzeichen einer Erschöpfung innerhalb der jüngsten Aufwärtsbewegung zu erkennen. Offensichtlich sind die erreichten Widerstandszonen für einen Durchmarsch nach oben zu massiv. Wir erwarten für die nächsten Tage eine Konsolidierung und sehen daher für unsere Positionen aktuell keinen Handlungsbedarf. Weiter positiv sind wir dagegen für die Edelmetalle gestimmt. Hier erwarten wir ein Überraschungspotenzial auf der Oberseite.

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Quelle: boerse.de


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