Am Ende einer insgesamt von Kursgewinnen geprägten Aktienwoche haben die Anleger ein paar Gewinne mitgenommen. Der DAX, der im Tagesverlauf auf ein Jahreshoch bei 6575 Punkte geklettert war, gab einige Punkte ab und steht gegen 16.00 Uhr bei 6525 Punkten, ein Minus von 0,2 Prozent.
Etwas Gegenwind kam am Nachmittag auch von der Wall Street, wo der Dow Jones mit einem Verlust von 0,2 Prozent eröffnete. Stärker unter Druck geriet die Aktie von Ford, nachdem das Unternehmen trotz eines Milliardengewinns im vierten Quartal die Erwartungen der Anleger nicht ganz erfüllen konnte. Ford-Aktien verlieren 5,5 Prozent.
Auch in Deutschland gehörten die Automobilwerte zu den größeren Verlierern im DAX. VW, Daimler und BMW gaben rund ein Prozent ab. Stützend wirkten die Versorger. Nach langer Durststrecke gehörten sie diesmal zu den stärkeren Werten. Spektakuläre Gewinne gab es aber auch hier nicht: Das Plus lag bei rund einem halben Prozent.
Weiterhin ein Damoklesschwert für die Börse sind die andauernden Verhandlungen über einen Schuldenschnitt für Griechenland. Die letzten Meldungen aus Athen klingen jedoch wieder etwas optimistischer. Man sei auf der Zielgerade der Verhandlungen, sagte beispielsweise EU-Kommissar Olli Rehn. Kommt es zu einer Einigung, die einen freiwilligen Verzicht der Banken beinhaltet und die privaten Kleinanleger verschont, dann würden nicht nur die in Stuttgart gehandelten griechischen Anleihen massiv profitieren – sondern wahrscheinlich auch der gesamte Aktienmarkt.
Gefragt sind nach einer Kaufempfehlung Knock-Out-Calls auf RWE mit einem recht niedrigen Basispreis von 15 Euro. Gemischt sind die Aktionen der Anleger in bezug auf den Goldpreis. Während eine Knock-Out-Call vorwiegend gekauft wurde, gab es bei einem Plain-Vanilla-Call überwiegend Verkäufe.