Rosenheim (Neuronales-System-Trading) – Der Ausverkauf an den Aktienmärkten hat auch beim NST Spuren hinterlassen. Am Freitag wurden wir gleich bei drei Positionen ausgestoppt. Parallel dazu haben wir eine erste Shortposition auf den SMI aufgebaut, die bereits am Montag mit +26% im Gewinn lag. So schmerzlich die vergangene Woche für jeden von uns gewesen ist - ein Blick in die Tradehistorie zeigt, dass es nicht den geringsten Grund zur Besorgnis geben muss.
Auch in der Vergangenheit kam es im Zuge von panikartigen Verkäufen dann und wann zu ähnlichen Ereignissen. Ausnahmslos wurden aber alle erlittenen Verluste innerhalb kürzester Zeit wieder mehr als wettgemacht. Ein Beispiel von vielen mag das verdeutlichen: Es war im September 2008, als die Finanzkrise mit der Pleite der USamerikanischen Investmentbank Lehman Brothers ihren Höhepunkt erreichte. Wir hatten gerade neun Shorttrades mit Einzelgewinnen von bis zu 135,82% abgeschlossen und waren inzwischen in fünf Indizes auf der Longseite unterwegs, als es am 29. und 30.09. zu fünf (!) Stoploss-Ausführungen kam. Ein herber Rückschlag, der aber bereits am Jahresende weit mehr als aufgeholt war. Von den 42 Trades (Okt,-Dez.) wurden 34 mit Gewinn abgeschlossen (Trefferquote 81%). Die drei größten Einzelgewinne betrugen 128%, 146% und 169% und der Nettoprofit (Gewinntrades– Verlusttrades) entschädigte mit einem Überschuss von 1.372% reichlich für die zuvor durch Lehman erlittenen Verluste.

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