07:31 13.06.12 Ölpreise geben weiter nach - Euro-Sorgen dämpfen Risikobereitschaft
SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben zur Wochenmitte Verluste im frühen Handel verzeichnet. Die Euro-Schuldenkrise ist das beherrschende Thema an den Finanzmärkten: Je näher die Neuwahlen in Griechenland rückten, desto weiter sinke die Risikobereitschaft, hieß es aus dem Handel. Am Mittwochmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 97,02 US-Dollar. Das waren zwölf Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI sank um 42 Cent auf 82,90 Dollar.
Die Sorgen um die Euro-Zone werden größer - neben Griechenland, dessen Zukunft im Währungsverbund vor den Wahlen am Wochenende ungewisser denn je ist - geraten auch die Schwergewichte Spanien und Italien immer stärker unter Beschuss. An den Anleihemärkten erreichten die Renditen für spanische Staatsanleihen zuletzt die höchsten Stände seit der Euro-Einführung, das heißt für Madrid wird es immer teurer, sich frisches Geld bei Investoren zu besorgen. Zudem ist Italien verstärkt ins Visier der Finanzmärkte geraten - Experten sind sich jedoch sicher, dass die drittgrößte Volkswirtschaft im Währungsraum nicht unter den Rettungsschirm passen würde./hbr/stk
Quelle: dpa
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