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15:00 11.06.11

Technische Analyse: Indizes, Devisen und Rohstoffe

Rosenheim (Trendbrief) - Die sich zuspitzende griechische Schuldenkrise sowie neue Konjunktursorgen aus den USA ließen an den Aktienmärkten im Sieben-Tage-Vergleich wieder die roten Vorzeichen dominieren. Unter dem Strich steht bei unseren 18 Hauptmärkten ein durchschnittliches Minus von –2,2% zu Buche. Einzig der russische Leitindex RTX zeigte, wie bereits in der Vorwoche, abermals relative Stärke (+1,5%). SMI, ATX sowie der HangSeng-Index fielen indes wieder unter ihre 200-Tage-Linien zurück, nachdem diese erst in der vergangenen Woche überkreuzt wurden. Ein solches Verhalten unterstreicht die zurzeit hohe Volatilität, wobei jetzt auch CAC und FTSE in den Abwärtstrend gewechselt haben. Deutlich bemerkbar machen sich die Abschläge im Indexbarometer, das im Wochenvergleich von 72% auf 44% absackte. Eine solche Entwicklung ist zwar negativ zu werten, doch dürfte sich die Lage schon bald wieder aufhellen. Denn nach den Verlust-Serien (bspw. sechs Minus-Tage in Folge im Dow) sind Erholungen überfällig, zumal jetzt die runden Marken (Dax: 7000, Dow Jones: 12.000) als Unterstützung fungieren sollten. Darunter würde sich die Technik dann merklich verschlechtern. Das heißt:

Wenngleich sich die Märkte kurzfristig weiterhin im Korrektur-Modus befinden, bleibt das übergeordnete Bild sehr positiv. Insbesondere für den Dax sind die Aussichten vielversprechend, wie ein charttechnischer Blick aus der Vogelperspektive zeigt. Denn durch die seit 1991 ansteigenden Tiefpunkte sowie die zweimaligen Abwärtswenden im Bereich der Rekordstände von 8000 lässt sich ein bullisches, aufsteigendes Dreieck konstruieren. Da bis zum Ausbruch nur noch 16% fehlen sowie aufgrund der positiven fundamentalen wie technischen Rahmenbedingungen, ist mittelfristig ein Aufwärtsbreak wahrscheinlich. Dieser würde ein mächtiges Kaufsignal generieren, das langfristig Kurse weit jenseits von 10.000 Zählern ermöglicht.


TRENDBRIEF – PERSPEKTIVE
Die Märkte befinden sich bislang in der saisonal-typischen Korrektur, wobei klare Verkaufssignale noch fehlen. Analog zur abnehmenden Trend-Stärke reduzieren wir daher unsere Hausse-Engagements (zum Beispiel bei IBM) und warten die nächsten Signale ab. Durch unsere zahlreichen Stop-Buy-Limits sind wir für Ausbrüche auf beiden Seiten gerüstet.


Dies ist der wöchentliche Marktüberblick aus dem Trendbrief. Der Trendbrief ist der maßgebliche Börsenbrief für Trends & Tradings im 24. Jahrgang und zeigt Ihnen alle Gewinn-Chancen in den wichtigsten Aktien, Indizes, Devisen, Zinsen sowie Rohstoffen. Hier geht's zum Test!



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