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Dax8.334,500,35%Dow Jones15.303,100,00%EUR-USD1,2930-0,08%
MDax14.039,000,14%Nasdaq2.991,02-0,01%Rohöl (WTI)93,91-0,52%
TecDax959,00-0,31%EuroStoxx2.764,30-0,45%Gold1.384,50-0,49%

09:30 09.06.12

Technische Analyse: Indizes, Devisen und Rohstoffe

Rosenheim (Trendbrief) – In der zurückliegenden Handelswoche setzten unsere 16 Hauptmärkte weitere 2% zurück. Damit nimmt die  Abwärtsfahrt Tempo auf, denn nunmehr notieren lediglich zwei Indizes über dem GD200. Der Oszillator (Anzahl der Barometer im Aufwärtstrend) unterkreuzte mit 13% zudem seinen GD200. Im Detail:


Auch die deutschen Märkte konnten sich dem Abwärtssog nicht mehr entziehen, wobei der Dax sogar in den Abwärtstrend wechselte. Alle drei Indizes unterboten zudem wichtige charttechnische Marken (Dax 6000, MDax 10.000, TecDax 735), sodass wir inzwischen alle Long-Positionen aufgelöst haben und im deutschen Leitbarometer short positioniert sind. Allerdings sehen wir die Märkte langfristig noch mit Aufwärtschancen, wie die seit Anfang Dezember aufgelaufenen Gewinne im Vergleich zum Abschlag zeigen. Daher rechnen wir mittelfristig nach der laufenden Verlustrunde wieder mit deutlich steigenden Kursen. Das bedeutet:

 

Auch die US-Indizes Dow  Jones und S&P 500 haben den GD200 unterkreuzt. Da diese Barometer seit September jedoch noch deutlich vorne liegen (+20% bzw. +21%), besteht die Chance auf eine baldige Umkehr nach oben. Daher bleiben wir zur Zeit an der Seitenlinie. Schwächster europäischer  Index ist nach dem neuen Sechs-Monats-Tief (2079) der Euro Stoxx 50. Hier bleiben wir daher short investiert (+13%). Zu den Verlierern seit Herbst 2011 zählen ATX, HangSeng und Nikkei. Dort lassen wir unsere Short-Positionen einfachlaufen (bislang -3%, +14%, +15%). Ähnlich leicht wie Aktien zeigten sich auch Rohstoffe:

 

Zucker, Rohöl, Kaffee und Silber bleiben schwach. Daher halten wir an den Short-Investitionen fest (Gewinne +28%, +26%, +33% und +24%).  Dagegen zündete Gold mit +4% einen Hoffungsfunken. Hält die Ersatzwährung Kurs, gehen wir über 1700 Dollar long. Bis dato  bleiben Sie bitte aus technischen Gründen short investiert (bislang -5%). Bemerkenswert:


Am 1. Juni erreichte der Bund-Future erneut  ein neues Allzeithoch. Angesichts der laufenden Geldflut mit sinkenden Zinsen halten wir noch an den restlichen Long-Positionen fest (Gewinne +56% und +83%).



TRENDBRIEF – PERSPEKTIVE
Wir rechnen damit, dass die Hauptmärkte bis Herbst wieder deutlicher steigen sollten, zumal die Bilanz seit September 2011 positiv ist. Bis dahin nutzen wir kurzfristig die Handelschancen auf der Short-Seite.


Dies ist der wöchentliche Marktüberblick aus dem Trendbrief. Der Trendbrief ist der maßgebliche Börsenbrief für Trends & Tradings im 24. Jahrgang und zeigt Ihnen alle Gewinn-Chancen in den wichtigsten Aktien, Indizes, Devisen, Zinsen sowie Rohstoffen. Hier geht's zum Test!



Quelle:

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