Rosenheim (Zyklen-Trader) Stand (17.02.12)- Die Aktienmärkte präsentieren sich im Wochenvergleich uneinheitlich. Während die deutschen Indizes moderate Abschläge zwischen 0,06% (TecDAX) und 0,58% (MDAX) hinnehmen mussten, konnten die US-Börsen abermals zulegen. Hauptgewinner war der Nasdaq 100 mit einem Plus von 1,11%. Das bedeutet:
Die Märkte beendeten den gestrigen Handel ziemlich exakt auf dem Niveau vom 3. Februar und treten damit nun seit rund zwei Wochen auf der Stelle. Dabei ist eine solche Seitwärtskonsolidierung aus Sicht der Charttechnik sehr positiv zu werten. Denn nach einem Anstieg von z.B. 12% im Nasdaq 100 und sogar knapp 15% im DAX in 2012 wäre auch eine größere Korrektur völlig normal gewesen.
Da die mittel- und langfristigen Trends unverändert nach oben zeigen, ist es nur eine Frage der Zeit, wann die Aufwärtsbewegung wieder an Fahrt aufnimmt. Zudem sprechen auch die Zyklen wieder eindeutig für steigende Gewinne. So konnte der DAX den März in 2er-Jahren bisher in 60% der Fälle mit einem Kursplus beenden und erreichte dabei eine Durchschnitts-Performance von 2,59%. In den beiden Spitzenjahren 1972 sowie 2002 kletterte der Index sogar um 6,70% bzw. 7,11%. Ausgehend vom aktuellen Niveau würde das einen DAX von rund 7250 Zählern bedeuten. Dieses Kursziel deckt sich ziemlich genau mit der Erfahrung, dass wichtige Tausendermarken oft im ersten Anlauf kurzzeitig überboten werden, worauf anschließend eine Korrektur folgt.
Zu den Edelmetallen: Nach den kräftigen Zugewinnen der vergangenen Wochen mussten die Preise für die Edelmetalle zuletzt etwas Federn lassen. Gold notiert damit unverändert an der von den September-Tops ausgehenden Abwärtstrendgeraden, sodass hier ein charttechnischer Befreiungsschlag jederzeit greifbar ist.
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