17:07 05.05.12 Zyklen-Analyse: Deutsche Börsen gehen auf Tauchstation
Rosenheim (Zyklen-Trader) - Die Aktienmärkte haben dem hohen Tempo der vergangenen Wochen Tribut zollen müssen und notieren heute teilweise deutlich niedriger als vor sieben Tagen. Dabei sind die Abschläge an der Wall Street nur marginal. Hauptverlierer hier ist der Nasdaq 100 mit einem Minus von 0,94%. Die deutschen Börsen fallen dagegen bis zu 3,07% (DAX). Das bedeutet:
Die Top-Bildung an den Märkten gewinnt immer weiter an Kontur. Aus Zyklen-Sicht markiert z.B. der DAX in 2er-Jahren Ende März/Anfang April einen wichtigen Hochpunkt, der häufig erst im vierten Quartal wieder überboten wird. Derzeit sieht es ganz danach aus, als ob 7194 (intraday) bzw. 7154 (Schlusskurs) vom 16. März dieses Top des ersten Halbjahres werden sollten. So ist der April in 2er-Jahren ein sehr schwacher Monat, in dem der DAX im Schnitt 3,31% verliert. Die Gewinn-Wahrscheinlichkeit liegt bei nur 20%. Im Mai geht es dann durchschnittlich weitere 2,41% nach unten. Sollte der Index also die 7000-Punkte-Marke nicht zeitnah zurückerobern, dürfte es zu der avisierten Korrektur kommen. Die Zielzone dafür liegt bis zum Spätsommer bei 6000 Punkten. Fällt die Konsolidierung besonders heftig aus, sind sogar Kurse unterhalb von 5500 Zählern greifbar. Zu den Edelmetallen:
Gold und Silber mussten in den vergangenen Tagen weiter Federn lassen und halten sich damit unverändert eng an ihren typischen Jahresverlauf. Denn die Börsenzyklen zeigen für beide Edelmetalle ein eher durchwachsenes erstes Halbjahr an, worauf erst in der zweiten Jahreshälfte wieder kräftige Kursgewinne folgen.
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Quelle: bv