07:36 03.02.16

dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Dax dürfte schwach starten

FRANKFURT (dpa-AFX) AKTIEN

DEUTSCHLAND: - SCHWACH - Schwache Vorgaben der Börsen in Übersee und der fortgesetzte Ölpreisverfall dürften am Mittwoch weiter auf dem deutschen Aktienmarkt lasten. Der Broker IG taxierte den Dax gut zwei Stunden vor Handelsstart 0,97 Prozent tiefer auf 9488 Punkte. Die Ölpreise sind nach einer kurzen Erholung seit Wochenbeginn wieder auf Talfahrt. Bereits tags zuvor hatte der deutsche Leitindex auch bedingt durch eine schwache Wall Street um fast 2 Prozent nachgegeben. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial gab seit dem Xetra-Schluss am Vortag weiter nach. Auch an den Börsen Asiens ging es teils deutlich nach unten.

USA: - SEHR SCHWACH - An der Wall Street ist das Kursfeuerwerk vom Freitag fast schon wieder verglüht. Die wichtigsten Aktienindizes gerieten am Dienstag einmal mehr in den Sog der fallenden Ölpreise und gingen mit deutlichen Verlusten aus dem Handel. Besonders die Papiere von Energiekonzernen und Banken litten unter den wieder aufgeflammten Sorgen vor einem Abflauen der Weltwirtschaft.

ASIEN: - ERNEUTER EINBRUCH - Die asiatischen Börsen knickten am Morgen wieder deutlich ein - allen voran Tokio. Hier belastet weiter die Nachfragespirale im Yen. Je deutlicher Ölpreise und Aktien fallen, desto stärker wird die japanische Währung laut Börsianern als weniger risikoreiche Anlage gesucht. Eine Aufwertung dämpft dann wiederum die Gewinnaussichten im Export.

^ DAX 9.581,04 -1,81% XDAX 9.496,23 -2,95% EuroSTOXX 50 2.951,85 -2,29% Stoxx50 2.828,54 -2,26%

DJIA 16.153,54 -1,80% S&P 500 1.903,03 -1,87% NASDAQ 100 4.193,10 -2,18%

Nikkei 225 17.191,25 -3,15% °

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN: - FREUNDLICH - Der Bund-Future dürfte der National-Bank zufolge zunächst weiter von der Risikoscheu der Anleger profitieren. Gewinnmitnahmen würden jedoch immer wahrscheinlicher, hieß es.

^ Bund-Future 163,76 0,06%

°

DEVISEN: - EURO STABIL, YEN GESUCHT - Der Euro bleibt zum US-Dollar weiter in seiner jüngsten Seitwärtsbewegung gefangen. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,0919 (Montag: 1,0884) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9158 (0,9188) Euro. Stärker bewegt sich der Yen, der gegenüber Euro und Greenback aufwertet. Hauptargument ist für Marktteilnehmer die neuerliche Schwäche bei den Ölpreisen und Aktien, die die Anleger nach vergleichsweise geringerem Risiko suchen lasse. Dies überlagere gar negative Effekte durch den Absturz japanischer Bondrenditen.

^ (Alle Kurse 7:15 Uhr) Euro/USD 1,0914 -0,01% USD/Yen 119,58 -0,36% Euro/Yen 130,51 -0,37% °

ROHÖL - WTI WEITER UNTER 30 USD - Die Ölpreise haben die Talfahrt der vergangenen beiden Handelstage gebremst und sind zur Wochenmitte nur noch leicht gefallen. Am Mittwochmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 32,59 Dollar und damit 13 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur März-Lieferung fiel um zehn Cent auf 29,77 Dollar. Seit dem Wochenauftakt sind die Preise für beide Ölsorten um jeweils mehr als zehn Prozent eingebrochen.



Quelle: dpa


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