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Bausparkassen und Aktien

Der Immobilienboom sorgt seit einigen Jahren bei den Bausparkassen für einen Boom. Doch die wiederum haben ein Problem. Die Niedrigzinsphase macht auch deren Geschäft sehr schwer – trotz der großen Nachfrage. Der Grund ist hierfür vor allem die Anlagepolitik der Bausparkassen. Im Detail:

Laut Bausparkassengesetz sind nur „sichere“ Geldanlagen erlaubt. Bislang fallen die Sachwert-Investments Aktien nicht darunter. Als „sicher“ versteht der entsprechende Paragraf vorrangig Schuldverschreibungen in den verschiedensten Ausprägungen.

Bausparkassengesetz und Aktien
Damit müssen Bausparkassen also vor allem in festverzinsliche Wertpapiere wie Staatsanleihen oder Pfandbriefe investieren. Den 21 Bausparkassen in Deutschland entgehen so jedes Jahr Renditeerträge in nicht unerheblichem Maße - immerhin kommen die deutschen Bausparkassen eine Bausparsumme von fast 900 Milliarden Euro.

Die Pläne des Verbands der privaten Bausparkassen, das Bausparkassengesetz hinsichtlich der Anlagepolitik zu ändern, haben nun eine erste Hürde genommen. Der Finanzausschuss des Bundestags hat entsprechende Vorlage des Bundeskabinetts abgesegnet. 

Aktienquote von Bausparkassen steigt
Künftig dürfen Bausparkassen immerhin schon mal fünf Prozent ihres Anlagevolumens in Aktien anlegen (jeder fängt bekanntlich klein an...). Zudem ist die Emission von Hypothekenpfandbriefen künftig erlaubt. Ferner wird die bisherige Beleihungsgrenze von 80 Prozent gestrichen. Ob dies alles das Geschäft der Bausparkassen wieder rentabler macht, muss sich zeigen. Sicher ist jedoch bereits jetzt:

Aktien fahren nachweislich seit Jahrzehnten ordentliche Renditen ein und sind vor allem bei langfristigen Anlagezeiträumen ohne Alternative. Daher ist zumindest die Erlaubnis künftig auch in (Champions-)Aktien investieren zu dürfen, ein Schritt in die richtige Richtung. Vielleicht ist es ja auch der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Der Aktienkultur in Deutschland könnte in jedem Fall diese Entwicklung gut tun. Auf der anderen Seite:

Alternativen zum Bauspar-Vertrag
Warum soll eigentlich ein Privatanleger über den Umweg „unrentable Bausparkasse“ in Aktien investieren, wenn es doch viel einfacher, auf dem direkten Weg geht? Konto beim Online-Broker eröffnen und einmal mehr die persönlichen Champions-Favoriten auf Basis objektiver Performance-Kennzahlen aussuchen.

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