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Altersarmut

Alljährlich kocht in Deutschland die Diskussion um Altersarmut und die Rente hoch. Ist es in einem Jahr die Debatte um eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre, ist einige Jahre später die Senkung auf 63 Jahre wieder im Gespräch - wenn auch nur für bestimmte Lebensarbeitszeiten. In beiden Fälle wird jedoch nur bedingt über die Höhe der tatsächlichen Renten gesprochen. Denn diese sinkt. Zumindest in Relation zum vorherigen Nettoeinkommen. Geht dieser Trend weiter, droht vielen Menschen die Altersarmut. Konkret:
 

Altersarmut – das Rentenniveau sinkt
 

Die Höhe der monatlichen Renten steigt in absoluten Zahlen gesehen seit Jahrzehnten. Diese Entwicklung ist der Sorge geschuldet, dass eine Rentenkürzung großen Widerstand in der Bevölkerung auslösen würde. Dass Rentner unter dem Strich dennoch Jahr für Jahr weniger im Portemonnaie haben, ist vor allem der Inflation geschuldet. Zwar finden regelmäßig Rentenanpassungen statt, ein Inflationsausgleich ist das nur selten. Altersarmut betrifft die bestehenden Rentnergenerationen dennoch nicht. Diese Gefahr besteht vielmehr für künftige Generationen. Denn:
 

Für Neurentner hat sich durch die Besteuerung der Renten ein erheblicher Belastungsfaktor ergeben, der die früheren Prognosen über die Rentenhöhe obsolet macht. Durch die parallel laufende Senkung des Rentenniveaus wird dieser Effekt noch verstärkt. Am Ende kommen Rentner kaum auf die Hälfte ihres letzten Nettoeinkommens. Auf Dauer ist Altersarmut so vorprogrammiert!
 

Altersarmut: Der Eckrentner und die Wirklichkeit
 

Laut Deutscher Rentenversicherung erhält der sogenannte Eckrentner eine monatliche Rente Netto vor Steuern in Höhe von 1.145 Euro, was einem Standardrentenniveau in den alten Bundesländern von 47,9 Prozent entspricht. Der Eckrentner kommt auf 45 Versicherungsjahre, in denen jeweils ein Gehalt in Höhe des deutschen Durchschnitts verdient wurde. Doch die Wirklichkeit wird durch diese statistische Größe nur unzureichend abgebildet. Zeiten der Arbeitslosigkeit (vgl. Arbeitslosenrate Deutschland) sind schließlich heutzutage keine Seltenheit und drücken die Rente ebenso nach unten, wie die Höhe des Gehalts.
 

Abhilfe für das wachsende Problem der Altersarmut schafft nur die Bildung eigenen Vermögens. Am besten durch Aktien. Diese haben sich im Lauf der Jahre als sinnvollste Anlageform immer wieder bewiesen. Mit den richtigen Wertpapieren im Depot lässt sich die eigene Rente durch ordentliche Dividendenzahlungen aufbessern. Von den Kursgewinnen des Vermögens einmal ganz abgesehen. Welche Aktien sich für einen langfristigen Vermögensaufbau am besten anbieten erfahren Sie hier...