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Anlagefehler

Das größte Problem bei der Geldanlage ist die Unsicherheit, ob das Geld dann noch da ist, wenn man es braucht. Oder nicht? Denn:

Gerade bei langen Zeiträumen hat die Vergangenheit gezeigt, dass Vertrauen zwar gut ist, sichere Anlagen aber eben keine Selbstverständlichkeit sind. Umso erstaunlicher sind hier die Ergebnisse einer neuen Umfrage zur Geldanlage und Anlagefehlern, der zufolge die Deutschen zwar ahnungslos, aber zuversichtlich sind.

Anlagefehler dominieren

Geht es nach einer Umfrage des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock unter 2000 Deutschen, so offenbaren diese gewaltigen Gegensätze zwischen Realität und Selbsteinschätzung. Während die Befragten im Alter, also nach Rentenbeginn, durchschnittlich 43.989 Euro im Jahr zur Verfügung haben wollen, wird der dafür notwendige Kapitalstock als viel zu gering eingeschätzt:

Mit gerade einmal 182.659 Euro sind die Befragten im Durchschnitt der Ansicht, dass genau dieses Jahresergebnis von knapp 44.000 Euro erzielt werden kann. Dabei ergibt eine kleine Überschlagsrechnung bereits, dass bei den gewünschten, fünfstelligen Jahreserträgen und Dauerniedrigzinsen ein Kapitalstock im siebenstelligen Bereich notwendig ist! Um einmal den Blick auf die tatsächlichen Größenordnungen für die private Altersvorsorge zu haben, lohnt es sich folgende einfache Rechnung auf zu machen, um Anlagefehler zu vermeiden.

Anlagefehler: Die nackten Zahlen lügen nicht

Bei gewünschten 40.000 Euro Jahresertrag (vor Steuern!) und einer Rendite im Jahr von konservativ gerechneten 4 Prozent ergäbe sich ein notwendiger Kapitalstock von einer Million Euro. Nimmt man eine Rendite von 8 Prozent, wie sie etwa mit Champions-Aktien langfristig erreichbar ist, benötigt man immer noch einen Kapitalstock von einer halben Million Euro. Dabei wird der Kapitalstock auch nie aufgebraucht, denn im Vorfeld weiß ja niemand, wie lange er noch zu leben hat. Sonst bleibt am Ende des Geldes noch viel Leben übrig.



Noch erstaunlicher, als die groben Anlagefehlern bei den finanziellen Dimensionen ist das Vertrauen in Banken und in das eigene Wissen:

Beratung und Wissen tun Not

Stolze 54 Prozent der Befragten gaben an, sich mit Sparen und Investieren auszukennen und keine Anlagefehler machen. 68 Prozent äußerten sich zufrieden, ihre eigenen Anlageentscheidungen zu treffen. Damit sind die Deutschen auf der Welt durchaus eine besondere Spezies. Denn in keinem anderen Land, in dem die Blackrock-Umfrage durchgeführt wurde sind die Befragten so zuversichtlich wie die Deutschen!

Wenn man sich die vorliegenden Daten anschaut, sieht man aber wie dringend die Deutschen tatsächlich Bildung in Finanzdingen notwendig haben. Da jedoch die Selbsteinschätzung größer ist, als eigentlich gerechtfertigt, wird auch auf Beratung durch dritte verzichtet - es sei denn es handelt sich um Bank-Beratung. Doch da diese eher verkaufen, denn beraten, kann das getrost vernachlässigt werden. Stattdessen lohnt es sich Zeit und Geld, in die Aktienanlage zu investieren. Der Grund hierfür ist auch ganz einfach. Damit werden nachweislich die höchsten Renditen gemacht, ohne zugleich übermäßige Risiken bei Aktien einzugehen. Hier erfahren Sie völlig kostenlos, welche Aktien derzeit die besten Chancen eröffnen...