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Argentinien-Pleite

Die Argentinien-Pleite zählt zu den einschneidendsten Erlebnissen von Staatsanleihe-Investoren der vergangenen Jahrzehnte. Im Zuge einer großen Wirtschaftskrise, die 1998 begann, musste der südamerikanische Staat im Dezember 2001 die Zahlungsunfähigkeit erklären. Deren Folgen ziehen sich bis heute hin. Sowohl Argentinien, als auch die zahllosen Gläubiger, haben aufgrund ständiger Verhandlungen und Prozesse noch längst nicht mit dem Kapital abgeschlossen. Konkret:
 

Argentinien-Pleite: Einigung mit Pariser Club
 

Der jahrelange Schuldenstreit konnte im Mai 2014 endlich einen Schritt weit gelöst werden. Mit einer Einigung mit den Staaten des Pariser Clubs gelang es Argentinien Rückzahlungen in Höhe von 9,7 Mrd. US-Dollar über fünf Jahre zu strecken. Zum Pariser Club zählen neben den vielen Euro-Staaten auch die USA, Kanada, Russland, Australien und die Schweiz. Mit der Einigung mit Schuldnern aus diesen Staaten ist zumindest für diese die Argentinien-Pleite auf absehbare Zeit beendet.
 

Argentinien-Pleite: Hedge-Fonds wittern Morgenluft
 

Angesichts der Einigung mit dem Pariser Club erhofften sich auch jede Menge Hedge-Fonds verspätete Zahlungen aus der Argentinien-Pleite. Viele der Fonds hatten die Staatsanleihen zu niedrigen Preisen gekauft, obwohl eigentlich absehbar war, dass diese nicht mehr bedient würden. Staatsanleihen sind damit alles andere, als eine sichere Geldanlage
 

Der Hedge-Fonds NML Capital, der zum Imperium des US-Milliardärs Paul Singer gehört, erstritt nun jedoch ein außergewöhnliches Urteil vor dem höchsten US-Gericht, dem Supreme Court. Danach muss Argentinien dem Fonds die ausstehenden 1,33 Mrd. US-Dollar plus Säumniszinsen bezahlen. Andernfalls darf es auch alle anderen Staatsanleihen nicht mehr bedienen. Dieser Fall käme aber einer neuerlichen Argentinien-Pleite gleich. Im März 2016 hat das argentinische Parlament nach 14-stündiger Beratung mit 54 zu 16 Stimmen schließlich für ein Abkommen zwischen Regierung und Investoren votiert. Dieses sieht einen Vergleich von rund 4,7 Milliarden US-Dollar vor. Damit legt das südamerikanische Land sämtliche Streitigkeiten bei. Fest steht:

 

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