Marktübersicht

Dax
12.167,00
0,01%
MDax
24.826,00
0,00%
BCDI
140,33
0,00%
Dow Jones
21.674,51
-0,35%
TecDax
2.255,00
-0,02%
Bund-Future
164,07
-0,15%
EUR-USD
1,18
-0,01%
Rohöl (WTI)
48,80
3,46%
Gold
1.285,76
0,12%

Bargeld-Begrenzung

Die Diskussion um die Begrenzung der Bargeldnutzung auf 5000 Euro zeigt es: In der Politik genießt das Bargeld kein großes Vertrauen mehr. Unter dem Deckmantel der Kriminalitätsbekämpfung will Berlin bald Transaktionen nur noch bis 5000 Euro mit Bargeld erlauben. Was darüber geht wäre illegal.

Bargeldbegrenzung im Fokus
Grundsätzlich sind ja Ansätze zur Reduzierung der Schattenwirtschaft und des Schwarzgelds keineswegs verkehrt. Aber dann doch bitte nicht zu Lasten der Allgemeinheit. Einer der Hauptprofiteure solcher Manöver könnte über kurz oder lang Gold sein. Denn wenn das Bargeld immer mehr in Verruf gerät, wird es Ausweichbewegungen geben. Diese führen fast automatisch zum glänzenden Edelmetall – schließlich ist Gold echtes Geld, im wahrsten Sinne des Worte „eine harte Währung“.

Bargeldbegrenzung und Goldpreis
Die Preisentwicklung der vergangen Jahre ist natürlich nur bedingt vertrauensfördernd. Doch während die meisten Kritiker lediglich Gold in Dollar betrachten, sollten wir in der Eurozone, das in der Gemeinschaftswährung Euro tun. Und hier sieht der Chart längst nicht mehr so düster aus:

Bargeldbegrenzung und Goldpreis

Es wird hierbei deutlich, welche Auswirkungen die unterschiedlichen Geldpolitiken auf die Währungen haben. Diese wiederum sind auch beim Goldpreis klar zu erkennen. Von daher wäre es falsch, Gold abzuschreiben.

Bargeld-Limit: Gold als Alternative
Das Edelmetall ist seit Jahrtausenden das anerkannteste Zahlungsmittel und das wird sich kaum ändern. Diskussionen um das Bargeld machen es Goldanlegern nur leichter zuzugreifen. Interessant ist übrigens, dass die Bundesbank ihre Goldtransporte nach Deutschland unverändert fortsetzt:

Bargeld-Limit und Gold

2015 wurden 210 Tonnen Gold von ausländischen Lagerstellen nach Frankfurt am Main verlagert, davon rund 110 Tonnen aus Paris und knapp 100 Tonnen aus New York. Damit ist Frankfurt seit Ende 2015 mit annähernd 1403 Tonnen Gold vor New York die größte Lagerstelle der Bundesbank.

Ab 2020 soll die Hälfte der deutschen Goldreserven in eigenen Tresoren in Frankfurt lagern. Diese Maßnahmen würde man kaum ergreifen, wenn Gold nicht auch in Zukunft eine gewisse Bedeutung zugemessen wird. Als sicherer Hafen hat Gold eben auch aus Sicht der obersten Währungshüter noch lange Bestand.

Für Privatanleger gilt grundsätzlich: Goldinvestments sind - genauso wie Aktien - Sachwertanlagen und eine tragende Säule bei der Asset-Allocation. 


Sie wollen langfristig ein Vermögen an der Börse aufbauen? Dann haben wir genau das Richtige für Sie, denn der boerse.de-Aktienbrief analysiert seit 2002 mit aufwendigen Screening-Verfahren die Kursverläufe sämtlicher Aktien und kürt die 100 langfristig besten Aktien der Welt zu sogenannten Champions. Diese absoluten Top-Werte verzeichnen seit mindestens zehn Jahren höhere und konstantere Kursgewinne bei weitaus geringeren Rückschlägen als 99,9% aller börsennotierten Aktien. Als boerse.de-Besucher können Sie die aktuelle Ausgabe des boerse.de-Aktienbrief mit den Empfehlungen aus dem neuen Basisdepot der Woche hier kostenlos downloaden.


Kurssuche

Im Fokus

Aktueller Chart
  • Gefahr durch neuen Abgas-Skandal?
  • Hält die 60-Euro-Marke?
  • Ist die Aktie jetzt wieder günstig?