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Berkshire Hauptversammlung

Jüngst fand wieder einmal die alljährliche Hauptversammlung (HV) von Berkshire Hathaway statt. Warren Buffett steht nunmehr das 50. Jahr an der Spitze des Unternehmens. Seit der Übernahme durch Buffett im Jahr 1964 ist die Berkshire-Hauptversammlung zu dem Spitzenereignis für Value-Investoren geworden. Doch statt zu feiern, waren in diesem Jahr auch kritische Töne zu hören. Schließlich macht sich so mancher Investor sorgen um die Zukunft des Unternehmens, denn Warren Buffett ist mit 83 Jahren nicht mehr der Jüngste.

 

Orakel von Omaha - Die Frage nach der Zukunft
 

Eines Tages wird der Zeitpunkt kommen, an dem Warren Buffett kaum mehr an der Spitze von Berkshire Hathaway stehen wird – sei es durch seinen Tod oder aufgrund von gesundheitlichen Gründen. Für diesen Tag ist man jedoch bei Berkshire Hathaway gefasst:
 

Das Orakel von Omaha hat bereits früh sein Feld bestellt und seine Nachfolge geregelt, die dann auch die künftigen Berkshire-Hauptversammlungen dominieren dürften. Welche Personalentscheidungen sich hinter der Regelung verbergen, wissen aber nur wenige. Daher wird weiterhin viel spekuliert. Allerdings gibt es auch klare Anzeichen, wer welche Positionen künftig einnehmen wird:
 

Die potenziellen „Neuen“ in der Führung
 

Zum einen holte er seinen Sohn Howard ins Unternehmen. Er wird dort vor allem für die Firmen- und Wertekultur zuständig sein. Zum anderen gibt es auch zahlreiche enge Vertraute denen zugetraut wird, das Investmenterbe Buffetts zu übernehmen.
 

Neben Vice Chairman Charlie Munger, wurde in den letzten Jahren beispielsweise Tracy Britt Cool zur wichtigsten Vertrauten Buffetts. Als Portfolio-Managerin ist sie bereits jetzt für einen Teil des Unternehmenserfolgs verantwortlich und zeigte bei der Übernahme des Ketchup-Herstellers Heinz einmal mehr ihre Qualitäten. Insofern ist sie inzwischen viel mehr, als ihr offizieller Titel Financial Assistant vermuten lässt.
 

Neben Cool werden künftig auch zwei weiteren Portfolio-Managern, Todd Combs und Teds Weschler, wichtige Rollen zugetraut. Als Kronprinz indes gilt Ajit Jain, derzeit Chef des Rückversicherungsgeschäfts. Er gilt für viele als künftiger Vorstandschef, während Combs und Weschler dann als Investment-Chefs das Portfolio verwalten dürften. Cool wiederum wird in diesem Quartett eine Libero-Rolle zugetraut, die das Depot von Warren Buffett in seinem Sinne verwalten wird.
 

Berkshire Hathaway nach der Hauptversammlung
 

Ungeachtet der Nachfolgeregelung wird immer wieder auch eine Zerschlagung von Berkshire Hathaway ins Gespräch gebracht. Schließlich seien kleinere Einheiten deutlich leichter zu steuern. Doch Warren Buffett lehnte dies auf der diesjährigen Berkshire-Hauptversammlung ab und verwies auf den Bewertungserfolg des Konglomerats.
 

Schließlich sei das Unternehmen derzeit mehr Wert als in jeder anderen Form. Das Buffett-Portfolio lebt schließlich vor allem durch die Zusammensetzung. Und der Erfolg dieses Modells zeigt sich daran, dass er in den letzten Jahrzehnten mit seiner Performance langfristig den S&P 500 um Längen schlagen konnte. Selbst wenn es das letzte Jahr einmal nicht gelungen ist, hat Buffett auch so noch deutlich mehr Erfolg aufzuweisen, als so mancher hochgejubelte Fondsmanager und wurde bisher auf jeder Berkshire-Hauptversammlung entsprechend gefeiert.

 

Orakel von Omaha - Die Frage nach der Zukunft
 

Eines Tages wird der Zeitpunkt kommen, an dem Warren Buffett kaum mehr an der Spitze von Berkshire Hathaway stehen wird – sei es durch seinen Tod oder aufgrund von gesundheitlichen Gründen. Für diesen Tag ist man jedoch bei Berkshire Hathaway gefasst:
 

Das Orakel von Omaha hat bereits früh sein Feld bestellt und seine Nachfolge geregelt, die dann auch die künftigen Berkshire-Hauptversammlungen dominieren dürften. Welche Personalentscheidungen sich hinter der Regelung verbergen, wissen aber nur wenige. Daher wird weiterhin viel spekuliert. Allerdings gibt es auch klare Anzeichen, wer welche Positionen künftig einnehmen wird:
 

Die potenziellen „Neuen“ in der Führung
 

Zum einen holte er seinen Sohn Howard ins Unternehmen. Er wird dort vor allem für die Firmen- und Wertekultur zuständig sein. Zum anderen gibt es auch zahlreiche enge Vertraute denen zugetraut wird, das Investmenterbe Buffetts zu übernehmen.
 

Neben Vice Chairman Charlie Munger, wurde in den letzten Jahren beispielsweise Tracy Britt Cool zur wichtigsten Vertrauten Buffetts. Als Portfolio-Managerin ist sie bereits jetzt für einen Teil des Unternehmenserfolgs verantwortlich und zeigte bei der Übernahme des Ketchup-Herstellers Heinz einmal mehr ihre Qualitäten. Insofern ist sie inzwischen viel mehr, als ihr offizieller Titel Financial Assistant vermuten lässt.

Neben Cool werden künftig auch zwei weiteren Portfolio-Managern, Todd Combs und Teds Weschler, wichtige Rollen zugetraut. Als Kronprinz indes gilt Ajit Jain, derzeit Chef des Rückversicherungsgeschäfts. Er gilt für viele als künftiger Vorstandschef, während Combs und Weschler dann als Investment-Chefs das Portfolio verwalten dürften. Cool wiederum wird in diesem Quartett eine Libero-Rolle zugetraut, die das Depot von Warren Buffett in seinem Sinne verwalten wird.
 

Berkshire Hathaway nach der Hauptversammlung
 

Ungeachtet der Nachfolgeregelung wird immer wieder auch eine Zerschlagung von Berkshire Hathaway ins Gespräch gebracht. Schließlich seien kleinere Einheiten deutlich leichter zu steuern. Doch Warren Buffett lehnte dies auf der diesjährigen Berkshire-Hauptversammlung ab und verwies auf den Bewertungserfolg des Konglomerats.
 

Schließlich sei das Unternehmen derzeit mehr Wert als in jeder anderen Form. Das Buffett-Portfolio lebt schließlich vor allem durch die Zusammensetzung. Und der Erfolg dieses Modells zeigt sich daran, dass er in den letzten Jahrzehnten mit seiner Performance langfristig den S&P 500 um Längen schlagen konnte. Selbst wenn es das letzte Jahr einmal nicht gelungen ist, hat Buffett auch so noch deutlich mehr Erfolg aufzuweisen, als so mancher hochgejubelte Fondsmanager und wurde bisher auf jeder Berkshire-Hauptversammlung entsprechend gefeiert.