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Bernard Arnault

Frankreich ist stolz auf seine Luxusgüterindustrie. Zu Recht, denn als Heimat von Louis Vuitton-Taschen, Bordeaux-Rotwein, Champagner und Cognac ist unser Nachbarland quasi der Erfinder von Luxusartikeln. Dank glücklicher Umstände gehört inzwischen ein großer Teil der bekanntesten Luxusmarken bzw. der dahinterstehenden Unternehmen dem aus Nordfrankreich stammenden mehrfachen Milliardär Bernard Arnault.
 

Als Sohn eines Immobilienunternehmers kam Bernard Arnault bereits früh mit dem Geschäftsalltag in Kontakt. Nach der Schule entschied er sich für ein Ingenieur-Studium an der berühmten École Polytechnique, bevor er nach dem Abschluss 1971 dann in das väterliche Unternehmen eintrat. Als dessen Nachfolger fungierte er bis 1984. Unter seiner Führung hatte das Unternehmen großen Erfolg mit dem Bau von Ferienwohnungen an der Côte d’Azur. Der Grundstein für den späteren Reichtum war damit gelegt.
 

Aufgrund des Wahlsiegs der Sozialisten in Frankreich 1981 entschied sich Bernard Arnault dazu in die USA überzusiedeln. Dort konnte er an seinen geschäftlichen Erfolg anknüpfen und kehrte 1984 nach Frankreich zurück, um den angeschlagenen Textilkonzern Boussac/Saint-Frères zu übernehmen. Er hatte nämlich erkannt, dass das Unternehmen mit Christian Dior eine echte Perle im Portfolio hatte. Nach erfolgter Sanierung verkaufte Bernard Arnault die anderen Bestandteile und konzentrierte sich fortan auf Christian Dior, nahm jedoch auch weitere Luxusgütermarken ins Visier.
 

Im Rahmen der Marktbeobachtungen stieß Bernard Arnault dann auf den Luxusgüterkonzern LVMH. Das Unternehmen war 1987 durch die Fusion des Lederwaren-Unternehmens Louis Vuitton und des Getränke- und Parfum-Herstellers Moët Hennessy entstanden. Zusammen mit weiteren Partnern gelang es Bernard Arnault schließlich 1989 die Stimmenmehrheit bei LVMH zu erringen. Durch diesen Schritt konnte er auch gegen den Widerstand der Gründerfamilien Vuitton und Hennessy zum neuen Konzernchef gewählt werden. Diesen Posten hat er seither inne. Als einer der reichsten Franzosen ist er auch weltweit einer der vermögendsten Menschen.


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