Dax 10617.0 -0.09%
MDax 21518.0 0.01%
TecDax 1798.5 0.00%
BCDI 139.52 0.00%
Dow Jones 18261.45 -0.71%
Nasdaq 4859.95 -0.69%
EuroStoxx 3026.0 0%
Bund-Future 165.14 0%

Beste deutsche Aktien

Der deutsche Leitindex Dax und seine 30 Blue Chips befinden sich nach Angaben der Bundesbank fest in der Hand ausländischer Aktionäre. Offenbar vertrauen die Ausländer vorrangig auf die deutschen Blue Chips und nehmen an, dass beste deutsche Aktien vorrangig im Leitindex zu finden sind. Doch ein Blick auf Qualitätsaktien macht deutlich:
 

Ob im Dax, MDax oder anderswo – die echten Champions-Aktien halten sich keineswegs an Indexzugehörigkeiten. Entscheidend sind vielmehr Ertragsqualität, Dividendenstärke und Kursperformance.
 

Deutsche Aktien: Anteil ausländischer Aktionäre steigt
 

Zu Zeiten der Finanzkrise haben viele Investoren weltweit ihre Vermögenswerte zurück ins Herkunftsland geholt. Das lag zum einen an der hohen Unsicherheit und des großen Liquiditätsbedarfs. Seither ist der Auslandsanteil am hiesigen Aktienmarkt jedoch wieder gestiegen. Konkret:
 

Nach Angaben der Bundesbank lag er zuletzt bei fast 60 Prozent. Ausschlaggebend für die hohe Ausländerpräsenz ist vermutlich, dass sich vorrangig institutionelle Anleger grenzüberschreitend engagieren und dabei bedeutende Anlagesummen bewegen können. Die Vermutung im Dax auf beste deutsche Aktien zu treffen dürfte ebenfalls weit verbreitet sein. Denn:
 

Wie sich zeigt, ist der Auslandsanteil dort noch höher. Die Bundesbank führt dies zum einen auf den großen Bekanntheitsgrad der Dax-Unternehmen zurück, zum anderen aber auch auf die engmaschige Beobachtung durch Analysten und Medien, wodurch auch für gebietsfremde Investoren eine hohe Informationstransparenz gewährleistet sei. Außerdem würden die Dax-Titel eine hohe Liquidität aufweisen, so die Bundesbank.


Beste deutsche Aktien im Dax
 

Blickt man auf den Dax fällt auf, dass deutsche Anleger beim Vermögensaufbau nur wenig auf die heimischen Blue Chips setzen. Beste deutsche Aktien sind für heimische Anleger offenbar nicht ausschließlich in der ersten Börsenliga zu finden. Interessant ist daher auch die Information, wer sich hinter den Investoren verbirgt:
 

Banken und finanzielle Anleger im Allgemeinen haben im Laufe der Krise ihr Engagement in deutschen Aktien reduziert - was nach Ansicht der Bundesbank vor allem auf gestiegene regulatorische Anforderungen zurückzuführen ist. An ihre Stelle traten nichtfinanzielle institutionelle Investoren, wie zum Beispiel Beteiligungsgesellschaften, die ihren Anteil an deutschen Aktiengesellschaften ausgebaut haben. Interessant ist auch:
 

Private Anleger präferieren nach Angaben der Bundesbank indes kleinere, regional ansässige Aktiengesellschaften. Doch auch dieser Faktor muss keineswegs automatisch dafür sorgen, dass sich beste deutsche Aktien im Depot befinden. Die im boerse.de-Aktienbrief empfohlenen sogenannten Champions-Aktien sind beispielsweise weltweit vertreten und sollten daher auch unabhängig von der Herkunft gekauft werden.