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Börsenplätze

Als deutscher Aktienanleger richtet sich der Blick vorrangig auf den Heimatmarkt. Und dieser findet in der überwältigenden Mehrheit auf dem Frankfurter Parkett statt. Wobei der Begriff „Parkett“ eigentlich der Vergangenheit angehört, denn den klassischen Parketthandel gibt es längst nicht mehr. Inzwischen dominieren die Computer im Handel mit Wertpapieren, die klassischen Börsenhändler haben lediglich noch eine Aufsichtsfunktion.
 

Börsenplatz Frankfurt: Von IBIS bis XETRA
 

Jeder der zahlreichen Börsenplätze dieser Welt zeichnet sich durch das jeweilige Computerhandelssystem aus. In Frankfurt, der führenden deutschen Börse, nennt sich dieses System XETRA. Es ist bereits seit 1997 aktiv und löste damals das langjährige Integrierte Börsenhandels- und Informations-System kurz IBIS ab.
 

Bis 2011 fand parallel dazu auch noch ein Parketthandel am Börsenplatz Frankfurt statt. Aufgrund der zunehmenden Beschleunigung des Handels und im Hinblick auf die Erleichterung des Handels wurde der Präsenzhandel jedoch eingestellt. Seit drei Jahren wird in Frankfurt also nur noch per elektronischem Handelssystem gehandelt. Dass die Stadt am Main überhaupt heute diese Bedeutung als Börsenplatz für den deutschen Aktienmarkt hat, ist dem zweiten Weltkrieg geschuldet. Denn:
 

Bis dahin war die Berliner Börse die führende Wertpapierbörse im Land. Doch aufgrund der Konzentration der Banken auf den Standort Frankfurt stieg auch die Bedeutung der Börse Frankfurt immer mehr an. Mit der Einführung des Deutschen Aktienindex Dax im Jahr 1988 war die Spitzenposition als Börsenplatz damit endgültig besiegelt. Andererseits - jeder Anleger kennt den fragenden Blick auf die Uhr, wenn es um die Tagesform der Börsenplätze geht:
 

Börsenplatz New York – der Blick an die Wall Street
 

Hat New York schon geöffnet, oder wann starten die? Gemeint ist damit die Wall Street, genauer gesagt die New York Stock Exchange (kurz: NYSE), in der gleichnamigen Straße als weltweite Leitbörse. Die unangefochtene Bedeutung der NYSE unter allen Börsenplätzen der Welt hat jedoch unter der Einführung der Technologiebörse NASDAQ gelitten.
 

Allerdings bestimmt der Blick vom New Yorker Parkett nach wie vor das weltweite Bild, wenn es um Börsenplätze überhaupt geht. Wie überall auf der Welt hat auch in New York der elektronische Handel Einzug gehalten und die extremen Menschenmassen auf dem Parkett sind im Vergleich zu früheren Jahren deutlich geschrumpft. Dennoch stehen auch um die New Yorker Computer noch jede Menge Händler, denn ganz vertraut auch in der US-Metropole niemand den elektronischen Systemen.
 

Börsenplätze: New York, Rio, Tokio...
 

Neben New York hat die Welt noch mehr bedeutende Börsenplätze zu bieten. Rio gehört im Gegensatz zu dem bekannten Liedtext von Trio Rio jedoch nicht dazu. Ganz im Gegensatz zu Tokio. Nach wie vor ist der japanische Aktienmarkt der bedeutendste in Asien. Zwar haben sich die chinesischen Märkte durchaus ihre Position erkämpft, aber an die Bedeutung Tokios reichen die Börsenplätze in Shanghai oder Hongkong nicht heran. Profitieren Sie eigentlich bereits vom kostenlosen Newsletter Aktien-Ausblick? Hier erfahren Sie alles Wichtige zu den langfristig sichersten und besten Aktien der Welt! Klicken Sie hier...