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Carl Icahn

Die Welt der erfolgreichen und zugleich großen Star-Investoren ist überschaubar. Einer der schillerndsten Figuren ist dabei sicherlich Carl Icahn. Der 1936 im New Yorker Stadtteil Queens geborene Milliardär ist bereits mehrfach wahlweise als Retter in der Not oder kapitalistischer Teufel in Erscheinung getreten. Erst jüngst gelang ihm dabei wieder ein Meisterstück.
 

Carl Icahn – der bescheidene Anfang
 

Erst im Alter von 25 Jahren, mit einem Bachelor in Philosophie, einem abgebrochenen Medizinstudium und Erfahrungen bei der US Army in der Tasche, bekam Carl Icahn bei Dreyfus & Company seinen ersten Job im Finanzbereich.
 

Dort lernte er den Arbitragehandel kennen und kam zudem mit Optionen in Berührung. 1968 folgte der Weg in die Selbständigkeit. Mit der Firma Icahn & Co. startete er an der New York Stock Exchange durch und fokussierte sich dabei auf Optionen und den Arbitragehandel. Doch zehn Jahre später war ihm das nicht mehr genug und Carl Icahn fand allmählich Gefallen an Unternehmensbeteiligungen. Damit legte er den Grundstein für sein heutiges Imperium.
 

Carl Icahn – eine bunte Mischung an Beteiligungen
 

Durch die zahlreichen Unternehmensbeteiligungen rückte Carl Icahn immer öfter auch in wichtige Positionen von Unternehmen auf. Dadurch gelangte er auch oft wieder an neue Geschäfte. Große Bekanntheit erlangte Carl Icahn spätestens 1985, als er in einer feindlichen Übernahme die Airline TWA erwarb und sich so den Ruf eines Corporate Raider zulegte.
 

Seither machte er immer wieder Schlagzeilen mit ähnlichen Transaktionen. Inzwischen ist der Chef von Icahn Enterprises als Kopf einer Holding aktiv, die sich vorrangig auf Vermögensverwaltung, Vermögensaufbau und Immobiliengeschäfte konzentriert.
 

Carl Icahn: Herbalife-Deal der jüngste Erfolg
 

Der jüngste Erfolg von Carl Icahn betrifft den Diätmittelhersteller Herbalife. Bereits 2012 hatte Bill Ackman versucht, das Unternehmen schlecht zu reden und gleichzeitig durch eine Shortspekulation daran zu verdienen. Doch immer wieder misslang dies. Der Nachweis, dass Herbalife völligen und kompletten Betrug betreibe, konnte nie erbracht werden.
 

Davon wiederum profitierte Carl Icahn als Gegenspieler von Bill Ackman. Carl Icahn war stets von der Seriosität des Unternehmens überzeugt und vertrat diese Meinung auf offensiv nach außen. Ein letzter Versuch von Ackman, die Investorenwelt vom Gegenteil zu überzeugen, scheiterte im Juli 2014. Im November 2016 stockte Icahn seinen Anteil am Hersteller von Gesundheitsprodukten auf über 24 Prozent auf.

 

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