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Dollar Index

Beurteilt man die Stärke eines Landes an der jeweiligen Währungsentwicklung, so befinden sich die USA derzeit absolut im Aufwind. Der US-Dollar zeigt sich im Jahr 2014 so stark wie zuletzt vor der Finanzkrise. Noch deutlicher wird die Stärke des Greenback, wenn auf den Dollar-Index geschaut wird.
 

Dollar-Index spiegelt Weltmacht-Status wider
 

Eine Zeit lang sah es so aus, dass der US-Dollar seine Vormachtstellung als Weltwährung Nummer eins einbüßen würde. Die hohe Staatsverschuldung, das geringe Wirtschaftswachstum und die große Finanzkrise führten bei vielen Investoren zu einer Flucht aus der US-Währung.
 

Dieser Abwärtstrend ist inzwischen klar gebrochen. Seit Jahresanfang 2014 wird dieses umso deutlicher, wenn man sich die Wertentwicklung des US-Dollars gegenüber den sechs wichtigsten Handelswährungen betrachtet – gut zu erkennen im sogenannten Dollar-Index. Denn:
 

Der Dollar-Index verzeichnet im Jahr 2014 den größten Anstieg seit sechs Jahren. Eingeführt wurde der Index übrigens nach dem Ende des Bretton Woods-Systems im Jahr 1973.
 

Die Entwicklung der vergangenen Monate ist dabei noch längst nicht zu Ende. Dafür sorgt schon die auseinanderlaufende Geldpolitik der US-Notenbank Fed und ihrem Pendant Europäische Zentralbank. Während die Europäer jüngst erst erneut die Leitzinsen senkten, wird in den USA bereits laut über eine Zinsanhebung nachgedacht:
 

Dollar-Index dürfte weiter anziehen
 

Die Fed will damit erreichen, dass die Inflation keineswegs ausufert und reagiert zugleich auf die immer niedrigere Arbeitslosenquote. Die Lage am US-Arbeitsmarkt war im Zuge der Finanzkrise als zusätzlicher Faktor für die Geldpolitik eingeführt worden. Nachdem die Anleihenkäufe bald vollständig beendet sein werden, ist der nächste Schritt wohl eine veränderte Zinspolitik. Das bedeutet:
 

Die USA werden also als erstes Land von der Niedrigzinspolitik abkehren. In der Folge wird der US-Dollar wieder deutlich attraktiver, was zusätzliches Geld in den Dollar-Raum führen wird. Der sogenannte Dollar-Index wird dadurch ebenfalls weiter anziehen.
 

In der Vergangenheit war die USA immer dann stark, wenn auch das Land an sich wirtschaftlich boomte. Und dies ist dank der billigen Energie im Land definitiv der Fall. Das sogenannte Fracking sorgt in den energieabhängigen Branchen wie der Chemieindustrie für einen wahren (Investitions-)Boom. Auch diese Entwicklung wird dafür sorgen, dass der Greenback stärker wird und der Dollar-Index weiter zulegen kann. Auf welche US-Aktien Sie dabei am besten setzen sollten, erfahren Sie hier...