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MDax 21578.0 -0.45%
TecDax 1796.0 -0.25%
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Dow Jones 18316.0 -0.07%
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Douglas Börsengang

Unter den IPO-Kandidaten für die kommenden Monate dominieren unter anderem Geschäfte rund um das Internet. Neben dem Hella-Börsengang und dem Hapag Lloyd Börsengang steht womöglich der Scout24-Börsengang sowie ein Börsengang von Douglas auf der Agenda. Dieses IPO wäre allerdings keine erstmalige Notierung sondern eine Rückkehr, denn bis 2012 war die Mutter der Douglas -Parfümerien und anderer Handelsketten im MDax notiert.
 

Douglas IPO - Come in and find out
 

Wenn man in die deutschen Innenstädte schaut, kommt man nur selten um eine Filiale der Parfümerien von Douglas herum. Daher würde ein Douglas Börsengang für viele Anleger auch einen weiteren Kontakt mit dem bekannten Unternehmen ermöglichen.
 

Der Werbeslogan „Come in and find out“ hat bei vielen Menschen dafür gesorgt, dass Parfümerie automatisch mit dem Unternehmen Douglas in Verbindung gebracht wird. Der Konzern dahinter ist mit einem Jahresumsatz von über 3 Mrd. Euro durchaus bedeutend. Zumal er neben den Parfümerien noch über jede Menge anderer Unternehmensteile verfügt, die ebenfalls einen Blick Wert sind. Denn:
 

Douglas Börsengang: Abseits der Parfümerien
 

Alles in allem beschäftigt der Konzern in rund 1.700 Fachgeschäften in 18 Ländern Europas 23.000 Mitarbeiter. Schwerpunkt bildet dabei zwar die Parfümerie-Kette. Mit der Buchhandelsgruppe Thalia ist das Unternehmen aber in 300 Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Online-Shops und einem umfangreichen eReader- und eBook-Sortiment am Markt aktiv. Hinzu kommen etwa 200 Christ-Juweliergeschäfte und der Online-Shop in Deutschland sowie 13 Damen-Modehäuser von AppelrathCüpper.
 

Douglas IPO – die Börsenrückkehr ist bald denkbar
 

Durch den Kauf des Konzerns durch den US-Finanzinvestor Advent hatte sich Douglas zunächst von der Börse verabschiedet. Doch inzwischen wird ein Douglas Börsengang immer wahrscheinlicher. Zum einen passt das Börsenumfeld und zum anderen läuft das Geschäft im Stammgeschäft gut.
 

Die problematischeren Bereiche, die Buchsparte Thalia und der Schmuckhändler Christ, sollen zudem möglichst noch in diesem Jahr verkauft werden. Dies gelang Advent bereits im Frühjahr mit den Hussel-Confiserien. Nach einem Douglas Börsengang wäre das deutsche Parkett auf jeden Fall wieder um einen ruhmreichen Handelswert reicher. Schließlich hat diese Branche auf dem Parkett in den letzten Jahren deutlich Federn gelassen. Dennoch sollten Anleger von neuen Aktien grundsätzlich die Finger lassen. Warum das so ist und welche Aktien sich als Alternative anbieten erfahren Sie hier...