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TecDax 1742.5 0.46%
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Dow Jones 19638.0 0.08%
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Fonds-Fusionen

Nicht nur in der Finanzwelt gilt es, aufzuhorchen, wenn Euphemismen gebraucht werden. Oft genug soll durch wohlklingende Formulierungen eine gar nicht so angenehme Entwicklung kaschiert werden. Ein Beispiel: Das Wort „Fondsfusionen“.

Gründe für Fondsfusionen
Wenn ein Fondsanbieter zwei Fonds zusammenlegt und dies – Flucht nach vorne – als „Fusion“ verkauft, dann hat das wahrscheinlich Gründe, die nicht so gerne laut genannt werden. Üblicherweise ist der Grund für so eine „Fusion“ nämlich, dass ein hauseigener Fonds mit unterirdischer Performance kaschiert werden soll. Wenn so ein schlechter Fonds dann mit einem besseren zusammengelegt wird – raten Sie einmal, welche der beiden Performance-Angaben übernommen werden? Richtig, die besseren natürlich. Mit denen wirbt die Fondsgesellschaft dann weiterhin. Die schlechten Performance-Angaben verschwinden – genauso wie der Name des alten Fonds.

Fonds-Performance und Fonds-Fusionen
Laut einer Analyse der US-Ratingagentur S&P dürften die meisten Fonds-Investoren von der Performance ihres Fonds schwer enttäuscht werden. Denn auf Sicht von zehn Jahren schafften es 83 Prozent der deutschen Fondsmanager nicht, den Vergleichsindex (also beispielsweise den Dax) zu schlagen. Noch dramatischer fällt das Bild in den USA aus: Langfristig schneiden 98 Prozent der aktiv gemanagten Fonds schlechter als die Benchmark ab:

Fonds-Performance und Fonds-Fusionen
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Fondsfusionen und Performance-Angaben
Im Capital Magazin findet sich dazu eine interessante Angabe: Durch die Tatsache, dass die schlechten Aktienfonds „fusionieren“, sei die offizielle Performance-Angabe für Aktienfonds um bis zu 1,5% geschönt. Dazu müssen Sie wissen: Bereits ohne Berücksichtigung dieses Faktors schafft es die Masse der Aktienfonds nicht, ihre Benchmark (= Vergleichsindex) zu schlagen. Aktienfonds, die schlechter als der Vergleichsindex abschneiden – aber deren Fondsmanager hohe Gebühren verlangen? Die braucht kein Mensch!

Alternativen zu Fonds
Bereits mit einem einfachen passiven Investment auf den Vergleichsindex fahren Sie in der Regel besser. Da reicht schon ein einfacher ETF auf den DAX oder einen anderen großen Index. Das wäre sozusagen der erste Schritt. Der zweite Schritt ist ein passives Investment auf einen Index, der erheblich besser abschneidet als der DAX. Das geht mit dem BCDI-Zertifikat denkbar einfach. Hier erhalten Sie weitere Infos dazu...