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Fondssparen

Eine große Herausforderung vieler Fondsanleger ist die geringe Anlagehäufigkeit. Aufgrund der unterschiedlichen Kurshöhen kann ein Einmalinvestment zum jeweiligen Zeitpunkt sinnvoll sein, jedoch ebenso zum falschen Zeitpunkt erfolgen. Um potenziell nachteiligen Effekten aus dem Weg zu gehen, ist es daher empfehlenswert, Geldanlagen regelmäßig zu tätigen und durch das sogenannte Fondssparen am Durchschnittskosteneffekt (der sogenannte Cost-Average-Effekt) zu partizipieren.
 

Fondssparen: Die Mischung macht‘s
 

Einer der Hauptgründe warum Anleger (trotz der hohen Kosten) lieber in Fonds, statt in Aktien direkt investieren, ist die große Mischung der Geldanlage. Der Gedanke dahinter ist sicherlich nachvollziehbar, denn eine Anlageentscheidung sollte immer unter Streuungsgesichtspunkten getroffen werden. Nur wer als Anleger beim Vermögensaufbau nicht nur auf ein einziges Pferd setzt, geht auf Nummer sicher. Bei mehreren Investments ist die schlechte Performance einer Aktie oder im schlimmsten Fall der Totalausfall eines Papiers kein Beinbruch.
 

Fondssparen: Kontinuität zahlt sich aus
 

Fonds-Produkte spielen für deren Anleger einen Vorteil dann aus, wenn in sie über einen Sparplan investiert wird. Dieses Fondssparen sorgt aufgrund des Cost-Average-Effekts für optimale Ausnutzung der natürlichen Kursschwankungen an den Börsen. Fonds-Anleger, die Monat für Monat denselben Beitrag in einen Fondssparplan stecken, kaufen je nach Marktumfeld mehr oder weniger Anteile. Am Jahresende hat man durch diesen Mechanismus, die Chance günstige und teure Fondsanteile erworben zu haben. Auf lange Sicht lässt sich so die beste Rendite für einen Fonds-Anleger erzielen. Ebenfalls wichtig:
 

Fondssparen: Anbieter sinnvoll auswählen
 

Bei Fonds sollte ein Anleger auch stets die ausgewiesenen und versteckten Kosten eines Fonds im Auge haben. Schließlich drücken solche Effekte die Renditen teils erheblich. Je nach Fondsgesellschaft oder Depotbank lassen sich deutlich Kosten sparen. So verzichten manche Banken etwa auf die Ausgabeaufschläge. Dadurch kann Fondssparen deutlich lukrativer werden. Ähnlich verhält es sich bei Fondsgesellschaften, die über verschiedene Partner Fondssparen ganz ohne oder mit reduzierten Ausgabeaufschlägen anbieten. Bitte beachten Sie:

Auf 10-Jahres-Sicht schneiden 91,7% der Mischfonds schlechter als der zugrunde liegende Index ab. Deshalb führt an der Direktanlage in Aktien kein Weg vorbei! 

 

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