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Goldbesitz Deutschland

Spricht man die Deutschen auf Sach-Investitionen an, kommt neben Immobilien, dem sogenannten „Betongold“, auch stets das gelbe Edelmetall zur Sprache, das seit jeher als die Krisenwährung schlechthin gilt. Der Sachwert Gold spielt damit also eine wichtige Rolle bei der sicherheitsbewussten Geldanlage in Deutschland. Eine Studie des Edelmetall- und Technologiekonzerns Heraeus zeigt, wie beliebt der Sachwert Gold inzwischen bei den Deutschen ist – trotz zwischenzeitlich sinkender Goldpreise:
 

Goldbesitz steigt in Deutschland
 

Der Goldbestand der Deutschen stieg den Angaben zufolge in den letzten zwei Jahren um 201 Tonnen auf fast 8.200 Tonnen. Waren es im Jahr 2012 noch 15 Prozent der Befragten, die in der Vergangenheit Gold zu Anlagezwecken erwarben, stieg der Anteil in der aktuellen Befragung auf 23 Prozent an und bewegt sich damit erneut auf dem Niveau des Jahres 2010.
 

So groß wie die Beliebtheit in den vergangenen Jahren gestiegen ist, scheint diese auch in der Zukunft zu sein. Laut der Studie ist die Zahl derer, die auch künftig einen weiteren Golderwerb planen, weiter gestiegen. Demnach werden 65 Prozent der „Goldinvestoren“ in Deutschland weiter in den Sachwert Gold investieren. Hauptgrund für viele Anleger ist unverändert der Faktor "sichere Geldanlage":
 

Goldbesitz Deutschland: Sicherheit ist wichtig
 

Deutlich wird dies an der Zufriedenheit über das Investment. Laut der Studie sind 90 Prozent der Goldbesitzer mit der Anlageentscheidung zufrieden. Eine ebenso hohe Zahl der Befragten nennt als Grund für den Sachwert Gold den Werterhaltungscharakter sowie einen eventuell zukünftig notwendigen Inflationsschutz. Wie schon in der Untersuchung 2012 sind Goldbarren nach wie vor die beliebteste Anlageform im Sachwert Gold:
 

Über die Hälfte der Befragten würden im Falle des Edelmetallerwerbs Goldbarren wählen. Goldmünzen sowie goldbezogene Wertpapiere spielen eine geringere Rolle. Mehr als jeder Dritte volljährige Bundesbürger besitzt laut der Heraeus-Studie Goldbarren oder -münzen. Das entspricht einem Anstieg von 7 Prozent im Vergleich zu 2012. Kennen Sie bereits den kostenlosen Newsletter boerse.de-AKTIENDAILY? Klicken Sie hier...