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Goldreserven

Das Thema Gold als Deckungsstock für eine Währung spielt in der aktuellen Diskussion seit der Schuldenkrise eine große Rolle. Doch während die Notenbank in Europa und den USA zunehmen auf der Verkäuferseite stehen, greifen andere Staaten beherzt zu. Einer der größten Akteure ist hier die russische Notenbank. Inzwischen rangiert Russland auf dem sechsten Platz bei den weltweiten Goldreserven.

Goldreserven – „in gold we trust“

Unter den Notenbanken dieser Welt hat sich das Verhältnis gegenüber dem gelben Edelmetall in den vergangenen 40 Jahren deutlich gewandelt. War Gold bis zum Ende des Bretton Woods-Systems als Grundlage einer Währung ohne Diskussion Standard, hat sich dies seither gewandelt.

Gold wurde mehr und mehr zu einem klassischen Anlagegut und die Notenbanken bauten ihre Bestände langsam aber sicher ab. Die Finanzkrise hat jedoch gezeigt, dass auch Währungen ein Fundament benötigen. Während US-Dollar und Euro weiterhin auf das Fundament des Vertrauens setzen, besinnen sich immer mehr Notenbanken auf ihre Goldreserven.

goldreserven

Goldreserven: Auch Schwellenländer greifen bei Gold zu

Absolut größter Käufer von Gold ist derzeit China, dicht gefolgt von Indien. In dieser Rechnung sind allerdings auch die Privathaushalte sowie die Industrie berücksichtigt. Schaut man dagegen nur auf die Notenbanken, so baut derzeit Russland am schnellsten seine Goldreserven durch Zukäufe aus. Die chinesische Notenbank wurde auf diese Weise bereits überholt. Die Gründe für diese Maßnahmen sind vielfältig:

Ähnlich wie China will auch Russland die Dominanz des US-Dollar brechen. Durch eine mit Gold besicherte Währung dürfte dies weltweit am ehesten gelingen. Erst recht, wenn China und Russland hier an einem Strang ziehen. Bislang sind zwar keine entsprechenden Vereinbarungen geschlossen worden, doch angesichts der engen wirtschaftlichen Verflechtung der beiden Schwellenländer ist dies durchaus denkbar. Denn:

Nimmt man die Goldreserven beider Staaten zusammen würden sie schlagartig auf Augenhöhe mit Frankreich und Italien stehen, die nach den USA und Deutschland die größten Goldreserven halten. Neben Gold sollten Direktinvestments in Aktien fester Bestandteil eines jeden Depots sein. Wie Sie dabei am besten vorgehen erfahren Sie im kostenlosen Newsletter Aktien-Ausblick. Klicken Sie hier...