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Hochfrequenzhandel

Über den so genannten Hochfrequenzhandel scheiden sich die Geister: Die einen schätzen diese Innovation aufgrund der Fähigkeit, die Liquidität zu erhöhen. Die anderen sehen in dem großen Volumen wiederum ein Risiko für die Stabilität der Märkte. Im Oktober 2014 zahlte zudem erstmals ein Hochfrequenzhändler ein Millionenstrafgeld, um Vorwürfe wegen Marktmanipulation aus dem Weg zu räumen.

Hochfrequenzhandel - die Nähe zur Börse entscheidet

Der Hochfrequenzhandel lebt von Sekundenbruchteilen. Durch die kontinuierliche Veränderung von An- und Verkaufskursen lassen sich mithilfe von modernsten Computern bereits bei kleinen Kursbewegungen Gewinne erzielen. Um hierbei zeitliche Vorteile zu erzielen, sind viele dieser Computer direkt an der Börse oder dem Handelsplatz angesiedelt.

Entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg können aufgrund der relevanten Mikrosekunden bereits wenige hundert Meter Entfernung zwischen den Rechenzentren sein. Trotz modernster Technologie entscheidet also noch immer der kürzeste Weg zur Börse. Damit sind Hochfrequenzhändler quasi die moderne Form der früheren menschlichen Börsenmakler, die ebenfalls aus Geschwindigkeitsgründen direkt um das Börsenparkett angesiedelt waren.

Hochfrequenzhandel: Die Kurse bei Ankauf und Verkauf müssen stimmen

Mitentscheidend für den Erfolg beim Hochfrequenzhandel ist die Höhe der Spreads - also der Differenz von An- und Verkaufskursen. Je höher dieser ist, umso wahrscheinlicher lassen sich bereits bei kleinen Kursbewegungen Gewinne erzielen. Allerdings sorgt der Hochfrequenzhandel auch stets dafür, dass die Spreads gering gehalten werden. Insofern tragen die Handelssysteme gleichzeitig auch zu faireren Preisen bei. Dieser Umgang scheint aber nicht immer gewährleistet zu sein:

Im Oktober 2014 zahlte der New Yorker Hochfrequenzhändler Athena Capital Research eine Million US-Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC. Das Unternehmen räumt mit dieser Zahlung Vorwürfe aus dem Weg, mithilfe eines speziellen Algorithmus die letzten beiden Handelssekunden an der Technologiebörse NASDAQ manipuliert zu haben. Zwar gab das Unternehmen damit kein Schuldeingeständnis ab, dennoch ist dieser Fall bemerkenswert, denn die SEC verfügte hierbei erstmalig über entsprechende handfeste Beweise, die der Reputation und der Zukunft von Systemen rund um den Hochfrequenzhandel schaden können. Nutzen Sie deshalb die Direktanlage in Aktien als solide Grundlage für Ihren Vermögensaufbau.

 

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