Dax 10405.5 -2.08%
MDax 21326.0 -0.89%
TecDax 1781.0 -0.97%
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Dow Jones 18121.13 -0.77%
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iBillionaire Index

Es ist eine beliebte Anlagestrategie auf die Investmentideen von erfolgreichen Anlegern zu setzen. Zu diesem Zweck hat der ETF-Anbieter Direxion einen speziellen Index aufgelegt, den iBillionaire Index. Konkret:
 

Er setzt sich aus 30 Aktien zusammen, welche die zehn reichsten und erfolgreichsten Investoren der Welt im Depot haben. Anleger wiederum können diese Aktien über einen ETF ins eigene Depot holen. Die Informationen für die Zusammenstellung des iBillionaire Index basieren dabei nicht auf geheimen Informationen, sondern entstammen den offiziellen 13F-Berichten der amerikanischen Börsenaufsicht Securities and Exchange Comission (SEC), die alle drei Monate veröffentlicht werden.
 

Die Top10-Liste der reichsten Menschen weltweit wird von erfolgreichen Unternehmern angeführt. Der spanische Inditex-Gründer Amancio Ortega ist dort ebenso zu finden, wie der Microsoft-Gründer Bill Gates oder der America Movil-Gründer Carlos Slim. Dennoch sind auch zahlreiche klassische Investoren in der Spitzengruppe. Und nur deren Investments dienen als Basis für den besonderen Index der Milliardäre. Der erfolgreichste Investor ist unbestritten Warren Buffett. Die Anlagestrategie des Orakels vom Omaha fließt daher ebenso in den iBillionaire Index ein, wie die Anlageideen von Investmentgrößen wie Carl Icahn, George Soros oder David Einhorn.
 

iBillionaire Index: Die meistgekauften Aktien sind relevant
 

Auf Basis mehrerer Reichen-Rankings stellt der Index-Anbieter eine Top Ten der erfolgreichsten Investoren zusammen. Deren häufigste Investments wiederum werden als Basis für den Index genommen. Am Ende fließen nur die 30 meistgekauften Aktien in den iBillionaire Index ein. Mehr als ein Viertel der Aktien kommt dabei aus dem Bereich IT. Die jeweiligen Einzelaktien sind jedoch im Index gleichgewichtet, machen also rund 3,3 Prozent des Indexwertes und damit auch des sich daran orientierenden ETFs aus.
 

Die Datenlage für den Index ist sehr gut, da alle Investoren in den USA, die mehr als 100 Mio. US-Dollar verwalten entsprechende Quartalsberichte für die SEC über ihre Investments in US-Dollar verfassen müssen. Diese 13F-Berichte wiederum sind öffentlich zugänglich und daher eine sehr gute Basis für den iBillionaire Index. Allerdings gibt es einen Haken:
 

Die 13F-Berichte listen nur „Long“-Positionen auf. Das heißt, wenn ein Milliardär auf fallende Kurse bei einer Aktie setzt, wird dies nicht berücksichtigt. Im Übrigen enthält der Index nur Papiere, die in US-Dollar gehandelt werden, weshalb die komplette Anlagestrategie der Milliardäre keineswegs so ohne weiteres nachgebildet werden kann. Wer daher als deutscher Anleger einen ebenso erfolgreichen und stressfreien Vermögensaufbau betreiben möchte, der sollte sich einmal mehr das BCDI-Zertifikat näher anschauen.