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Inflationsschutz

Geht es nach den offiziellen Zahlen, so muss sich niemand um die Weginflationierung seines Vermögens Gedanken machen. Die offizielle Inflationsrate lag nämlich im vergangenen Jahr in Deutschland bei 1,5 Prozent. Aktuell liegt sie sogar noch niedriger. Dies sind eigentlich gute Nachrichten, denn an sich peilt die Europäische Zentralbank als oberste Währungshüterin eine Inflationsrate von etwa 2 Prozent an. Geldanleger sind dennoch und zu Recht stets auf der Suche nach Inflationsschutz (die Leser des kostenlosen Newsletters Aktien-Ausblick sind dabei einen Schritt voraus). Denn:
 

System basiert auf Inflation
 

Zwar sind die aktuellen Inflationsraten kein Grund nervös zu werden, aber die geringe Teuerung wird kaum ewig anhalten. Dafür wird die Europäische Zentralbank schon sorgen. Unser Finanzsystem basiert auf Schulden, die sich durch den Zinseszinseffekt geradezu hyperbelhaft auftürmen. Diese Schulden wiederum können nur durch Geld drucken bedient werden. Um jedoch dieses System am Laufen zu halten muss das Schuldenwachstum durch Weginflationierung eingedämmt werden.
 

Dieser Effekt tritt immer dann auf, wenn die neu geschaffene Geldmenge das neu produzierte Warenangebot übersteigt. Angesichts von horrenden Staatsschulden rund um den Globus ist Inflation also erste Wahl für die Notenbanken! Inflationsschutz, respektive Kapitalschutz ist und bleibt also notwendig.
 

Gute Gründe für Inflationsschutz
 

Anleger die Gefühl für die Notwendigkeit von Inflationsschutz haben möchten, sollten sich dies anhand einfacher Zahlen vor Augen führen, denn:
 

Legt man sein Geld unverzinst unter das Kopfkissen so hat es bei einer Inflationsrate von 2 Prozent nach 20 Jahren ein Drittel an Wert verloren. Das heißt im Umkehrschluss - die Rendite beim Vermögensaufbau muss mindestens so hoch sein, wie die Inflationsrate, um vor Steuern einen Werterhalt zu garantieren. Mit Staatsanleihen ist dies aktuell nicht zu erreichen. Auf der anderen Seite:
 

Schutz vor Inflation durch Sachwerte
 

Sachwerte waren in den vergangenen Jahren durchaus gefragt, doch noch immer sind viele Anleger skeptisch. Zu Unrecht. Denn unabhängig von allen Währungsturbulenzen oder sonstigen Krisen bleibt eine Aktie eine Aktie und eine Unze Gold eine Unze Gold.

Definitionsgemäß sind Sachwerte schlicht nicht-monetäre Wirtschaftsgüter, die über einen unveränderlichen Substanzwert verfügen. Deshalb vereinen Sachwerte die Funktion als idealer Wertspeicher auf der einen Seite und als Inflationsschutz auf der anderen. Welche Aktien sich am besten als Inflationsschutz anbieten, erfahren Sie hier...