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Kunst als Geldanlage

Die weltweite Niedrigzinsphase (vgl. Negativzinsen) treibt Investoren immer häufiger auf andere Anlagemärkte, abseits der klassischen Zinspapiere. Einer dieser Alternativen ist der weltweite Kunstmarkt. Egal ob Bilder oder Skulpturen - die schönen Künste werden immer öfter als alternative Geldanlage genutzt. Dennoch ist der Markt nur bedingt etwas für Gelegenheitsanleger. Der Kunstmarkt sollte wenn überhaupt nur von Profis betreten werden.


Alternative Geldanlage - Wertsteigerung bei Kunst in hohem Maß
 

Um die Beliebtheit von Kunst als alternative Geldanlage ermessen zu können, lohnt ein Blick auf die jüngsten Versteigerungen der großen Auktionshäuser. Das renommierte New Yorker Auktionshaus Christie’s konnte etwa Mitte November 2014 in einer einzigen Auktion Kunstgegenstände im Wert von über 850 Mio. US-Dollar versteigern. Ein absoluter Rekord für das weltweit führende Kunstauktionshaus.
 

Der Grund, warum immer mehr Anleger auf Kunst als alternative Geldanlage setzen, ist das hohe Wertsteigerungspotenzial. Das gilt zumindest für eine kleine Schar von Spitzenkünstlern. Ein gutes Beispiel für die extreme Wertentwicklung von Kunst erfuhr das Land Nordrhein-Westfalen:
 

Aus dem Bestand der abgewickelten WestLB wurden zwei Kunstwerke des Popart-Künstlers Andy Warhol für insgesamt rund 150 Mio. US-Dollar versteigert. Erworben hatte die Bank die beiden Werke in den 1970er-Jahren für unter 200.000 US-Dollar.
 

Geldanlage Kunst: Sachverstand ist von Nöten
 

Wie der Name Andy Warhol jedoch deutlich macht, sind solche extremen Wertsteigerungen, wie sie in Nordrhein-Westfalen zu sehen waren, nur mit ausgesuchten Künstlern überhaupt möglich. Für Privatanleger bieten sich indes hier überhaupt keine Chancen, da sie nie entsprechende Volumina erreichen um hochwertige Kunst zu erwerben.
 

Davon abgesehen, dürfte bei den meisten Anlegern der nur bedingt vorhandene Sachverstand ein Problem sein. Denn selbst Profis tun sich schwer, die potenzielle Wertsteigerung von Kunst überhaupt beurteilen zu können. Nicht selten misslingt ein solcher Deal, weil beispielsweise die Entwicklung der Beliebtheit eines Künstlers völlig anders eingeschätzt wird. Dies wiederum hat entscheidende Auswirkungen auf die Preisentwicklung und damit auch die Rendite. Das heißt:
 

Kunst als alternative Geldanlage ist also von zu vielen Variablen abhängig, als dass sie ernsthaft zur Geldanlage taugt. Wer schöne Kunst mag, sollte sie kaufen, aber nie auf den Wertsteigerungseffekt setzen, sondern sich am jeweiligen Anblick erfreuen. Deutlich einfacher funktioniert Geldanlage mit den langfristig sichersten und erfolgreichsten Aktien der Welt! Mehr Infos dazu hier...