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Marc Faber

Es gibt nur wenige international bekannte Börsenexperten, die so sehr mit der Furcht vor einem Crash verbunden sind, wie Marc Faber. Nicht ohne Grund trägt er seinen Spitznamen „Dr. Doom“ in Anlehnung an das englische Wort für das „Jüngste Gericht“. Doch so oft er auch schon publikumswirksam den Untergang an die Wand gemalt hat, umso seltener ist die Apokalypse wirklich eingetroffen. Dennoch hatte Marc Faber in den vergangenen Jahrzehnten die großen Krisen vorhergesagt, weshalb ihm eine treue Anhängerschaft gewiss ist.
 

Marc Faber: Klassische Ökonomieausbildung
 

Marc Faber kam 1946 in der Schweizer Finanzmetropole Zürich zur Welt - weshalb ihm vielleicht die Affinität zu Finanzen bereits in die Wiege gelegt war. Doch in der Schulzeit im französischsprachigen Teil der Schweiz widmete er sich zunächst sehr erfolgreich dem Skifahren. Nach der Schulzeit in Genf folgte dann allerdings doch das Studium der Wirtschaftswissenschaften und keine Sportler-Karriere. Hierzu ging Marc Faber wieder nach Zürich zurück. Nach dem erfolgreichen Abschluss promovierte er in Wirtschaftsgeschichte, ebenfalls in Zürich. Der Doktorgrad setzt ihn heute noch von vielen selbsternannten Experten ab.
 

Marc Faber: Von der Schweiz in die Welt
 

Nach den akademischen Weihen ging Marc Faber in die Finanzwelt hinaus. Zwischen 1970 und 1978 arbeitete er für White Weld & Company, eine Investmentfirma an der New Yorker Wall Street. Dort hielt er es jedoch nicht lange aus, denn bereits drei Jahre später wechselte er für das Unternehmen nach Hongkong. Dort entwickelte sich ebenfalls seine Vorliebe für Asien, der er seither treu geblieben ist. 1978 folgte schließlich der Wechsel zu Drexel Burnham Lambert, wo Marc Faber als Managing Director am Standort Hongkong erfolgreich wirkte.
 

Auf eigenes Risiko
 

Die Zeit bei Drexel Burnham Lambert prägte Marc Faber erheblich. So konnte der Schweizer dort etwa durch die Vorhersage des Börsencrashs von 1987 große Erfolge feiern. Mit dem plötzlichen Ende seines Arbeitgebers im Februar 1990 stand auch Marc Faber vor neuen Herausforderungen. Er reagierte mit der Gründung der Investmentgesellschaft Marc Faber Ltd mit Sitz in Hongkong. Seither kann sich der Börsenguru auf eine wachsende Zahl von Anhängern und Investoren stützen. Wer sein Geld nicht direkt Marc Faber gibt, liest seinen „Gloom Boom & Doom Report“, in dem er regelmäßig über das Auf und Ab an den Weltmärkten berichtet. Im Newsletter Aktien-Ausblick erfahren Sie es im übrigen völlig kostenlos, wenn die Crash-Gefahr an den Börsen steigt. Klicken Sie hier...