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Mario Draghi

Zu Beginn des Jahres 2012 schaute so mancher Europäer verdutzt auf seine Geldscheine, denn dort prangte eine merkwürdig krakelig aussehende Unterschrift. Viele Menschen registrierten zu diesem Zeitpunkt das erste Mal überhaupt, dass dort eine Unterschrift abgedruckt ist. Der Schriftzug gehörte zu Mario Draghi, der im November 2011 als erster Italiener zum Chef der Europäischen Zentralbank gewählt wurde.
 

Mario Draghi wurde die Finanz-Karriere in die Wiege gelegt
 

Die meisten bekannten Persönlichkeiten aus der Finanz-Szene hatten in der eigenen Familie keinen entsprechenden Hintergrund. Nicht so bei Mario Draghi. Als Sohn eines ranghohen Beamten in der italienischen Zentralbank Banca d'Italia war im die spätere Karriere an die Spitze der Europäischen Zentralbank quasi in die Wiege gelegt.
 

Doch jede Karriere fußt auf harter Arbeit. Mario Draghi studierte nach dem Besuch einer italienischen Jesuitenschule in Rom Wirtschaftswissenschaften an der dortigen Universität La Sapienza. Mit einem ersten Abschluss in der Tasche wechselte Mario Draghi dann in die USA, wo er am renommierten MIT unter anderem bei den Wirtschaftsnobelpreisträgern Franco Modigliani und Paul A. Samuelson lernte. 1976 folgte dann die Promotion. Bereits fünf Jahre später hatte der Italiener seine erste Professorenstelle, allerdings wieder in Italien. An der Universität Florenz blieb er bis 1991, bevor er sich auch für Bereiche außerhalb der akademischen Welt interessierte.
 

Mario Draghi: Stationen beim „Who is who“ der Finanzwelt
 

Von der Universität ging Mario Draghi zunächst unter anderem zur Weltbank bevor er über eine Zeit in Harvard 2004 zur Investmentbank Goldman Sachs nach London kam. Bereits zwei Jahre später wurde Mario Draghi jedoch zum Gouverneur der italienischen Zentralbank berufen, wo er den in juristische Auseinandersetzungen verstrickte Antonio Fazio ablöste. Durch den Posten als Gouverneur der Banca d'Italia war er auch automatisch Mitglied im Zentralbankrat der in Frankfurt ansässigen Europäischen Zentralbank.
 

Nach dem Rücktritt von Axel Weber als Chef der Bundesbank, war die Nachfolge von Jean-Claude Trichet mit einem Mal offen. Einer der Überraschungskandidaten war dabei auch Mario Draghi. Als Italiener haftete ihm von Anfang an der Ruf unsolider Geldpolitik an. Den Kritikern konnte er jedoch erfolgreich wiedersprechen. Seit dem 1. November 2011 ist Mario Draghi daher Präsident der Notenbank der gesamten Eurozone.

 

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