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Megatrends

Es gibt eine große Zahl an Fonds-Produkte, die um die Gunst von Anlegern buhlen. Die meisten orientieren sich an bekannten Indizes, so dass deren Strategie aus Anlegersicht augenscheinlich halbwegs gut nachvollziehbar ist. Andere Fonds-Produkte setzen dagegen auf Spezial-Themen (wie bspw. Schiffsfonds), die jedoch alles andere als transparent und vor allem renditeträchtig sind. Bestes Beispiel hierfür sind die Fonds, die sich der sogenannten Megatrends angenommen haben. Im Detail:
 

Megatrends Fonds: Gute Idee, schlechte Umsetzung
 

Laut Definition handelt es sich bei Megatrends um besonders tiefgreifende und nachhaltige Entwicklungen, die gesellschaftliche und technologische Veränderungen betreffen. Der Begriff selbst wurde vom Zukunftsforscher John Naisbitt in den 1980er- Jahren geprägt.
 

Derzeit werden vor allem die Demografie, der Klimawandel und das Aufstreben der Schwellenländer-Aktien als Megatrends genannt. Und entlang dieser Themen bietet die Fondsindustrie entsprechende Anlagekonzepte an. Generell scheint die Idee, auch als Anleger von Zukunftsideen zu profitieren durchaus interessant. Doch die damit gemeinten Wachstumsunternehmen haben ein Problem:
 

Man weiß im Vorfeld als Anleger selten, welche dieser Unternehmen Geld verdienen und welche nicht. Fondsgesellschaften greifen daher in ihren Fonds gerne auch zu Unternehmen, die nur bedingt zum Fondsthema Megatrends passen.
 

Megatrends Fonds-Anleger kaufen die Katze im Sack
 

Diese Kompromisse sorgen dann dafür, dass aus der Fondsidee Megatrends schnell ein Gemischtwarenladen unterschiedlichster Aktien wird - die jeweiligen Unternehmen haben nämlich nur manchmal in einer kleinen Randsparte etwas mit den Megatrends zu tun, oder sie profitieren nur in irgendeiner Nebenform davon. Die Performance des Fonds hängt jedoch dann kaum mehr hauptsächlich von diesem Megatrend ab, sondern von vielen anderen Faktoren. Unabhängig davon bleiben im übrigen die Kosten von Fonds. Das heißt:
 

Anleger kaufen also unter Umständen die Katze im Sack - auch wenn aus Marketinggründen meist das Thema Megatrends herausgestellt wird. Anleger die nicht genau hinterfragen, warum genau dieses Unternehmen denn von den Megatrends profitieren soll, schauen am Ende in die Röhre. Das passiert jedoch keineswegs, wenn man als Anleger seine eigenen „Megatrends der Geldanlage“ festlegt. Das heißt:
 

Den Fokus auf potenzielle Gewinne einfach beiseite schieben, stattdessen sich eher an soliden Unternehmen mit nachgewiesen erfolgreichen Geschäftsmodellen orientieren.

Ein Unternehmen, das seit 50 oder 100 Jahren am Markt aktiv ist sowie entsprechende Gewinne und Dividenden ausweist, hat gezeigt, dass es sich auf immer neue Marktgegebenheiten (und eben somit auch auf Megatrends) einstellen kann. Die besten davon erfahren Sie im kostenlosen Newsletter Aktien-Ausblick...