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Mittelstandsanleihen

Über die geringe Aktionärsquote in Deutschland wird in der Finanzpresse oft geschrieben. Am mangelnden Wissen kann es jedoch kaum liegen - wie eine Untersuchung zeigt. Demnach ist das Finanzwissen der Deutschen deutlich besser als sein Ruf – wobei der ehrlicherweise so schlecht ist, dass die Realität eigentlich nur besser sein kann. Doch zurück zu den Fakten:

Finanzwissen in Deutschland


Laut Standard & Poor’s ist die „finanzielle Alphabetisierung“ der Deutschen deutlich besser als der weltweite Durchschnitt und vor allem auch besser als in Ländern mit einer bestehenden Aktienkultur. Im Rahmen der Untersuchung wurden Fragen nach der Risikostreuung, der Inflation sowie Zins und Zinseszins gestellt. Die Studie, die u.a. vom US-Forschungsinstitut und der George-Washington-Universität durchgeführt wurde, zeigt dass zwei Drittel der 150.000 Befragten (in 144 Ländern) nichts von Finanzen verstehen. Damit ergibt sich ein globaler Alphabetisierungsgrad von 34 Prozent.

Aktien und Finanzwissen


In Deutschland beträgt dieser Wert dagegen stolze 66 Prozent, womit wir sogar noch vor den Aktionärsländern USA und Schweiz liegen! Das gebildetste Volk in Sachen Finanzen sind übrigens die Skandinavier aus Norwegen, Schweden und Dänemark. Dort beträgt der Alphabetisierungsgrad jeweils 71 Prozent.

Doch offenbar nützt das beste Wissen nur bedingt etwas, wenn der Mut zur Umsetzung fehlt. Anders lässt sich der Ruf von Deutschland als Land der Sparer kaum erklären. Einziger Lichtblick hinsichtlich eines veränderten Anlageverhaltens (hin zur Aktie), ist die positive Auswirkung des Dauerniedrigzinses. Das heißt:

Finanzwissen in der Praxis


Immer mehr Deutsche wenden sich dem Sparbuch ab, um allerdings ihr Geld nicht direkt in Aktien zu stecken, sondern (leider) in Mischfonds. Im den vergangenen Jahren waren Mischfonds die Vertreter mit den höchsten Zuwächsen. Zum Vergleich: Im Jahr 2013 sammelten diese im gesamten Jahr netto 18 Milliarden Euro ein, 2014 waren es 23 Milliarden Euro. 2015 waren die Zuflüsse ähnlich hoch wie im Vorjahr, 2016 flossen gar über 25 Milliarden Euro in diese Asset-Klasse. Sinnvoller wäre es jedoch, sich als Anleger direkt mit der transparentesten und langfristig erfolgreichsten Anlageform, der Aktie, auseinanderzusetzen.

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