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Negative Zinsen

Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank ist seit Anfang November endgültig bei den Privatkunden angekommen. Mit der genossenschaftlichen Skatbank hat die erste deutsche Bank negative Zinsen für Privatkunden eingeführt. Sie reagiert damit auf die Strafzinsen der Notenbank für Einlagen durch die Bank.
 

Negative Zinsen - Geld anlegen kostet
 

Durch die Maßnahme der Skatbank wird deutlich, dass Geld anlegen immer besser überlegt werden muss. Konkret betroffen sind von den Strafzinsen zwar (bisher) nur reiche Privatkunden, aber der Anfang ist gemacht. Konkret müssen Kunden der Skatbank mit einem Guthaben von mehr als 3 Mio. Euro für den Betrag über 2 Mio. Euro negative Zinsen in Höhe von 0,25 Prozent p.a. zahlen. Die ersten beiden Millionen werden derweil verschont, werden jedoch auch nicht verzinst. Immerhin ist die Bank so fair, betroffene Kunden vor einer Berechnung von Negativzinsen zu informieren.
 

Aus Sicht der Bank ist die Einführung von Negativzinsen für große Vermögen nur allzu verständlich. Seit einigen Monaten müssen die Geschäftsbanken für Einlagen bei der Europäischen Zentralbank Strafzinsen bezahlen. Waren es zunächst nur 0,1 Prozent negative Zinsen so wurde der Zinssatz im September auf 0,2 Prozent verdoppelt. Diesen Betrag gibt die Geschäftsbank nun einfach an die Kunden weiter. Während also Geldanlagen in Cash immer teurer werden, steht ein Sieger dieser Geldpolitik bereits jetzt fest:
 

Negative Zinsen: Aktien profitieren
 

Aktien dürften in den kommenden Monaten und Jahren von dieser Maßnahme überdurchschnittlich profitieren. Denn durch die negativen Zinsen soll die Investitionstätigkeit der Unternehmen angekurbelt werden. Dies wiederum dürfte sich über kurz oder lang auch bei den Unternehmensergebnissen in Form höherer Umsätze und Gewinne widerspiegeln, wodurch auch die Aktienkurse angetrieben werden. Da gleichzeitig eine Anlage in Cash unrentabel ist, dürfte weiteres Geld in die Aktienmärkte fliesen. Investieren Sie deshalb in Aktien!


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