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Offene Immobilien-Fonds

Immobilien sind nach wie vor en Vogue. Das zeigen keineswegs nur die steigenden Preise im deutschen Immobiliensektor, sondern auch viele Gespräche mit Menschen aus dem privaten und geschäftlichen Umfeld. Bei aller Begeisterung sollte man aber sich darüber klar werden, dass die Sinnhaftigkeit einer Immobilienanlage wohl beim selbstgenutzten Eigenheim endet. Daher besser Finger weg von großen Engagements in diesem Bereich - erst recht von entsprechende Fonds. Denn:

Offene Immobilienfonds und Finanzkrise


Die Finanzkrise hat es gezeigt, dass offene Immobilienfonds die versprochene Sicherheit überhaupt nicht bieten konnten. Noch immer befinden sich zahlreiche Fonds in der Auflösung und Anleger warten auf die Reste ihres angelegten Vermögens. Und das nach so vielen Jahren. Sicher ist:

Das besagte Vermögen der Investoren ist deutlich weniger, als sie eingezahlt haben. Und wann das Geld tatsächlich zurück fließt, ist ebenfalls offen. Noch bis 2017 können sich die Fondsgesellschaften Zeit lassen, bis sie endlich klar Schiff gemacht haben. Dass das angesichts des boomenden Immobiliensektors so lange dauert, wundert kaum.

Verluste bei Offenen Immobilienfonds


Vor allem große und mittlere Gewerbeobjekte sind deutlich schwerer zu veräußern als Ein- oder Mehrfamilienhäuser. Die Käufer stehen dort keineswegs Schlange, weshalb die Fonds auch nicht die gewünschten Preise realisieren können. Das derzeit noch in den Fonds gebundene Kapital – von zweistelligen Milliardenbeträgen ist hier die Rede – dürfte also noch geraume Zeit nicht zur Verfügung stehen. Damit hat der eigentlich richtige Diversifikationsgedanke vieler Anleger wohl am Ende bares Geld gekostet.

Offene Immobilienfonds gehören demnach nicht in ein Portfolio, dass dem langfristigen Vermögensaufbau dienen soll. Die eigene Immobilie ist ein überaus sinnvolles Investment und in Zeiten rekordniedriger Zinsen auch eine attraktive Anlageform.

Der Rest des zu investierenden Geldes sollte dagegen vorrangig in gut handelbare Sachwerte wie Aktien und Gold fließen. Bei den Aktien ist wiederum die Auswahl entscheidend. Es sollten hochwertige Aktien sein – im Idealfall in Champions-Aktien. Deren Qualität ist dank der Performance-Analyse klar erkennbar und nachvollziehbar.