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Osram Börsengang

Im Juli 2013 feierte der Münchener Lichtkonzern Osram sein Börsendebüt. Dabei können dieOsram-Aktien mit dem Börsenkürzel „OSR“ und der (WKN: LED400) gehandelt werden. Während es sich bei dem Osram-Börsengang nicht um ein IPO im klassischen Sinne (wie beim Tesla Börsengang, Zalando Börsengang oder Alibaba-Börsengang) handelt, da zunächst lediglich Siemens-Aktionäre zum Zug kommen, können sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt trotzdem auf eine Besonderheit einstellen.

Kurzfristiger Zuwachs für den Dax

Die Osram-Aktie war für einige Stunden im deutschen Leitindex Dax vertreten. Aus diesem Grund hat das wichtigste deutsche Börsenbarometer kurzzeitig 31 statt 30 Werte enthalten. Einen solchen Fall konnten wir bereits bei der Abspaltung der Chemie-Sparte Lanxess von Bayer im Jahr 2005 beobachten. Während die Papiere nach Handelsschluss wieder aus dem Index entfernt werden dürften, konnte sich Osram bereits im Spätsommer auf einen Aufstieg in den MDax einstellen.

Osram-Aktie nach dem Börsengang

Im Zuge der Abspaltung hat jeder Siemens-Aktionär für zehn Aktien je ein Osram-Papier enthalten. Dabei gab es keine Sperr- oder Haltefristen, so dass die neuen Osram-Aktionäre gleich ihre Papiere verkaufen konnten. Siemens behält nach dem Osram-Börsengang rund 17 Prozent an Osram und 2,5 Prozent an deren Pensionsfonds. Warum Sie bei Börsengängen grundsätzlich vorsichtig sein sollten, erfahren Sie im kostenlosen Newsletter Aktien-Ausblick. Klicken Sie hier...
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