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Rocket-IPO

Nachdem 2014 mit Zalando Europas größter Internet-Bekleidungshändler ein IPO gefeiert (s. Zalando-IPO) und Alibaba den größten Börsengang aller Zeiten vollzogen hatte, wagte kurze Zeit später das Berliner Unternehmen Rocket Internet den Sprung auf das Börsenparkett. Letzteres entspringt ebenfalls dem Dunstkreis der gründungsfreudigen Samwer-Brüder. Der Rocket Internet-Börsengang reihte sich gemessen an den Emissionserlösen in die Top 10 der größten deutschen Börsengänge aller Zeiten ein. 

Mit Rocket Internet-Börsengang soll Marktmacht wachsen
 

Rocket Internet hatte in den ersten vier Jahren seines Bestehens das ambitionierte Ziel, die größte Internet-Plattform außerhalb der USA und Chinas werden. Das Berliner Unternehmen baut Internetgeschäftsmodelle vorwiegend auf drei Kerngebieten auf: E-Commerce, Marktplätze und Finanztechnologie in hochattraktiven Märkten und mit Fokus auf Schwellenländern und schnellwachsenden Volkswirtschaften wie Lateinamerika, Südostasien, Indien und Afrika.
 

Seit der Gründung im Jahr 2007 zeigte Rocket Internet zum Zeitpunkt des Börsengangs eine Rendite in Höhe des 25-fachen des eingesetzten Kapitals. Diese Performance wurde über verschiedene Unternehmen, Geschäftsmodelle und Regionen hinweg erreicht. Für Aktionäre war eine Beteiligung an der Aktie der Internet-Holding schlussendlich jedoch wenig attraktiv. Die Aktie stieg zwischenzeitlich auf mehr als 55 Euro an, sackte jedoch zuletzt bis auf 15 Euro ab.
 

IPO von Rocket Internet - die Altaktionäre blieben an Bord
 

Die Alteigentümer blieben an Bord. Neben den Gründern von Rocket Internet, die über ihr Investmentvehikel Global Founders beteiligt waren bzw. sind, hielten auch zahlreiche andere Unternehmen Beteiligungen an der Start-up-Schmiede.
 

Dazu gehören die schwedische AB Investment Kinnevik, United Internet sowie HV Holtzbrinck Ventures. Die Anteilseigner hatten Veräußerungssperren unterzeichnet, die den Verkauf oder die sonstige Veräußerung ihrer Aktien für mindestens 12 Monate unterbanden. Die neuen Aktien gehörten nach Aussage von Rocket Internet derselben Klasse an wie die Aktien der gegenwärtigen Anteilseigner und waren mit denselben Rechten ausgestattet.
 

Rocket Internet Börsengang: Schattenseiten sind vorhanden
 

Neben der allgemeinen Vorsicht bei Börsengängen war beim Rocket Internet IPO auch das Zielsegment der Börse entscheidend. Rocket Internet startete nämlich zunächst im Entry Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse, bevor schließlich im Herbst 2016 in den regulierteren Prime Standard gewechselt wurde.

 

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