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Sparformen

Es bleibt ein Rätsel warum so wenige Deutsche auf Aktien setzen. Ein Blick auf die Sparformen in den neuen Vermögensbarometer der Sparkassen offenbart:

Bei der privaten Altersvorsorge vertrauen lediglich 12 Prozent auf Aktien und 10 Prozent auf Investmentfonds. In Aktien haben die Deutschen etwas mehr Vertrauen als in den Vorjahren, in Investmentfonds dagegen ein bisschen weniger.

Sparformen: Sturheit dominiert

Angesichts des seit einigen Jahren andauernden Niedrigzinsniveaus könnte man annehmen, dass dies auch Auswirkungen auf die Sparformen hat. Doch der Vermögensbarometer verheißt nichts Gutes. Bei der Geldanlage setzt eine Mehrheit auf etablierte Sparformen wie die selbst genutzte Immobilie (59 Prozent), den Erwerb einer Immobilie zu Vermietungszwecken (29 Prozent), einem Bausparvertrag (27 Prozent), betriebliche Altersvorsorge (22 Prozent), die Lebensverischerung (21 Prozent) sowie Rücklagen auf dem Sparbuch (18 Prozent) und die Rentenversicherung (16 Prozent). In Punkto Sicherheit mag hier das ein oder andere Produkt durchaus überzeugen, aber bei der Rendite sieht es eher mau aus. Einen Effekt hat das Dauertief bei den Zinsen aber doch:

Sparquote sinkt

Laut Vermögensbarometer legen zwölf Prozent der Deutschen weniger auf die hohe Kante, deutlich mehr als die Hälfte der Bundesbürger (58 Prozent) gibt an, dass die andauernde Niedrigzinsphase und eine mögliche Zinswende für sie die größte Sorge im Hinblick auf die Ersparnisbildung ist. In den vergangenen Jahren sank die Quote derer, die sparen, deutlich. Dies spiegelt sich dann auch in der Sparquote wieder:

So sind monatliche Sparraten von unter 100 Euro deutlich häufiger anzutreffen als noch in den vergangenen Jahren. 2014 und 2015 legten noch deutlich mehr Personen über 100 Euro pro Monat zurück.

Sparformen: Dauerbrenner Immobilie

Über die Beliebtheit von Immobilien muss man an dieser Stelle eigentlich nicht mehr viele Worte verlieren. Aber dennoch lohnt sich ein Blick auf die Entwicklung. Mit wie gesagt 59 Prozent findet mehr als jeder zweite Deutsche die eigenen vier Wände bestens geeignet, um Vermögen aufzubauen und sich im Alter finanziell abzusichern.

2010 waren es noch 43 Prozent. Das hat sicherlich auch mit den teils absurden Immobilienpreisen zu tun, die durch die breiten Medien ging, und inzwischen auch von der Bundesbank als Problem, teilweise sogar als Immobilienblase erkannt wird. Ein Eigenheim mag die Mietkosten sparen, aber unter Renditegesichtspunkten taugt Betongold nur bedingt. Interessant sind die Erkenntnisse der Studie in Bezug auf die Immobilienfinanzierung:

Immer weniger  Menschen wollen sich für ein Eigenheim verschulden. Während 2011 noch 84 Prozent der Deutschen für eine eigene Immobilie einen Kredit aufnehmen wollte, sind dies derzeit nur noch rund 80 Prozent. Der Großteil, nämlich 42 Prozent, würde sich bis maximal 60 Prozent des Kaufpreises verschulden. Offenbar hat der ein oder andere doch etwas aus den Immobilienkrisen in Südeuropa und den USA gelernt, die alle auch mit zu hohen Finanzierungsquoten zu tun hatten.

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