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Steilmann Insolvenz

Die Steilmann SE erklärte am 24. März 2016 ihre Zahlungsunfähigkeit und stellte einen Tag später einen Insolvenzantrag. Pikant daran ist, dass dieser Modehändler erst vor wenigen Monaten an die Börse gegangen ist! Denn im Oktober 2015 hatte die Steilmann SE ihre Aktien angeboten, im November erfolgte der erste Handel an der Börse. Dann ging es Schlag auf Schlag.

Steilmann-Pleite kurz nach Börsengang
Gewinnwarnung im Dezember, und nun Zahlungsunfähigkeit und Insolvenzantrag. So kann es gehen mit Neuemissionen – da kann zum Zeitpunkt des Börsengangs mit noch so schönen Hochglanzprospekten geworben werden! Wie es aussieht, haben die durch den Börsengang eingenommenen Millionen im Endeffekt lediglich die Zahlungsunfähigkeit hinausschieben können. Ob das den Käufern der neuen Aktien bewusst war?

steilmann pleite

Insolvenz von Steilmann und Neuemissionen
Eine zentrale Frage ist doch: Warum bringen die Alt-Aktionäre ein Unternehmen überhaupt an die Börse? Wenn die Aussichten so grandios sind – warum soll der eigene Anteil dann abgestoßen oder verwässert (im Fall einer Kapitalerhöhung) werden? Zudem: Bei einer Neuemission ist naturgemäß keine Performance-Analyse möglich. Denn dazu sind die Statistiken zur Kursentwicklung mehrerer Jahre notwendig. Hat eine Aktie gezeigt, dass Sie höhere Gewinne als der Gesamtmarkt erzielen kann – bei niedrigeren Risiken? Das geht durchaus, die Champions-Aktien beweisen das! Bei einer Neuemission hingegen ist diesbezüglich keinerlei seriöse Aussage möglich. 

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