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Vermögensverteilung

Wie verteilt sich eigentlich der Reichtum auf der Welt? Dazu gibt es aktuelle Zahlen, die höchst aufschlussreich sind (Quelle: „Global Wealth 2016“ der Boston Consulting Group). Hier einige Eckdaten: 
  • Die reichste Region der Welt blieb auch 2015 Nordamerika. Dort befinden sich rund 60,4 Billionen (!) US-Dollar an privatem Vermögen
  • Auf Platz 2: Europa, mit rund 41 Billionen US-Dollar Vermögen auf Seite der privaten Haushalte
  • Die Region „Asien-Pazifik“ (ohne Japan) kommt demnach auf rund 36,6 Billionen US-Dollar privates Vermögen
Weltweite Vermögensverteilung
Mindestens ebenso interessant wie die absolute Höhe des privaten Vermögens ist die prozentuale Veränderung. Und da hat „Asien-Pazifik“ eindeutig die Nase vorn! Auf Basis der Daten der Vergangenheit hat der Report eine Prognose für das Jahr 2019 erstellt. Demnach wird das private Vermögen besonders der Region „Asien-Pazifik“ weiterhin überdurchschnittlich steigen. 2020 wäre demnach mit einem privaten Vermögen von 59,8 Billionen US-Dollar der Wert von Westeuropa (48,7 Mrd. US-Dollar) übertroffen. Die Wachstumsraten der privaten Vermögen sprechen für sich:

Westeuropa +4% pro Jahr, Asien-Pazifik jährlich +10%. Wieso wächst das Vermögen der Asiaten soviel stärker als das der Europäer(innen)? Lassen sich aufgrund der Art, wie die Asiaten investieren, Rückschlüsse ziehen? In der Tat: Denn der Asiate „an sich“ setzt deutlich stärker auf Aktien als ein typischer Europäer. Insbesondere die Deutschen sparen zwar durchaus viel – aber legen dieses Geld dann nahezu ohne jeglichen Gewinn an. 

Vermögensverteilung und Vermögensaufbau
Denn Sparbuch oder Staatsanleihen mit weniger als 1% Rendite sind nun einmal ganz bestimmt keine lukrativen Anlagen. Ganz anders die asiatischen Anleger(innen): Diese wissen, dass mit den großen Aktien-Indizes in den letzten Jahrzehnten im Durchschnitt rund 9% pro Jahr an Gewinn drin waren. Und diese Differenz beim jährlichen Gewinn ist es auch, die die Vermögen von Asiaten und Europäern so unterschiedlich wachsen lässt (siehe oben). In dem Fall hieße also: Von den Asiaten lernen – und den Aktienanteil erhöhen! Das geht am einfachsten über passive Investments auf die großen Indices, wie einen DAX ETF. Wenn Sie mehr als die erwarteten 9% pro Jahr erhalten möchten, benötigen Sie Aktien, die besser als die Dax-30 abschneiden.

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