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Window Dressing

Der Begriff „Window Dressing“ lässt sich mit „Fenster dekorieren“ übersetzen. Dieser Terminus bringt es bildlich sehr gut auf den Punkt, um was es geht. An den Finanzmärkten bedeutet der Begriff: Das eigene Depot soll optisch verschönert werden!
 

Das gilt insbesondere für Aktienfonds. Erfahrungsgemäß schauen viele Anleger, die sich für einen Aktienfonds interessieren, auf die stichtagsbezogene Auflistung der im Fonds enthaltenen Positionen. Sind da Gewinner-Aktien (von denen man schon gehört hat) enthalten? Oder finden sich da solche, die man als Verlierer-Aktien kennt (in diesem Jahr zum Beispiel die großen Energie-Versorger?)
 

Window Dressing in der Praxis

 

Da die Fondsmanager das wissen, achten sie auf besagte optische Verschönerung. Will heißen: In den Tagen vor solchen Stichtagen wie dem 31.12. werden Positionen, die im Jahr sehr schwach abgeschnitten haben, verkauft. Gekauft werden dafür Aktien, die in diesem Jahr sehr stark abgeschnitten haben.
 

Insgesamt mag so ein Tausch mehr oder weniger neutral in Bezug auf die Performance sein – aber in Bezug auf die Optik macht es was her! Denn wenn ein Anleger dann auf die Auflistung der Positionen schaut, kann er zustimmend raunen. Oho, dieser Fonds hat auf Aktie XY gesetzt, das war doch eine Gewinner-Aktie!
 

Letztlich ist das aber nur Kosmetik. Es zählt schließlich das, was unter dem Strich übrig bleibt. Und da kann ein Großteil der Aktienfonds noch nicht einmal den Vergleichsindex schlagen. Niemand braucht deshalb einen aktiv gemanagten Aktienfonds! Mit einem passiven Investment auf Aktien-Indizes können Sie eine bessere Performance erreichen – und das bei niedrigeren Gebühren. Basis-Investment ist da natürlich das BCDI-Zertifikat - hier erhalten Sie weitere Infos dazu...