18:43 03.06.18

DGAP-Adhoc: Bayer Aktiengesellschaft: Bayer beschließt Bezugsrechtskapitalerhöhung gegen Bareinlagen in Höhe von 6,0 Milliarden Euro zur Finanzierung der Übernahme von Monsanto (deutsch)

Bayer Aktiengesellschaft: Bayer beschließt Bezugsrechtskapitalerhöhung gegen Bareinlagen in Höhe von 6,0 Milliarden Euro zur Finanzierung der Übernahme von Monsanto

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DGAP-Ad-hoc: Bayer Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Kapitalerhöhung

Bayer Aktiengesellschaft: Bayer beschließt Bezugsrechtskapitalerhöhung gegen

Bareinlagen in Höhe von 6,0 Milliarden Euro zur Finanzierung der Übernahme

von Monsanto

03.06.2018 / 18:44 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung

(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

NICHT ZUR VERÖFFENTLICHUNG ODER VERTEILUNG IN DEN VEREINIGTEN

STAATEN VON AMERIKA, AUSTRALIEN, KANADA, SÜDAFRIKA ODER JAPAN

Leverkusen, 3. Juni 2018 -

Der Vorstand der Bayer AG hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine

Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen mit Bezugsrechten für die bestehenden

Aktionäre von Bayer aus genehmigtem Kapital beschlossen. Hierzu sollen von

Bayer 74.604.156 neue auf den Namen lautende Aktien (Stückaktien) mit

Gewinnanteilberechtigung ab dem 1. Januar 2018 ausgegeben werden.

Die neuen Aktien sollen den Aktionären von Bayer zu einem Bezugspreis von

81,00 Euro je neuer Aktie im Wege eines mittelbaren Bezugsrechts angeboten

werden. Die Aktionäre können für je 23 gehaltene Aktien von Bayer 2 neue

Aktien erwerben. Bayer erwartet aus der Kapitalerhöhung einen

Bruttoemissionserlös in Höhe von 6,0 Milliarden Euro. Das Unternehmen

beabsichtigt, die Nettoemissionserlöse aus dieser Transaktion dazu zu

verwenden, gezogene Beträge aus der syndizierten Kreditlinie für die

Übernahme von Monsanto zurückzuzahlen.

Die Kapitalerhöhung ist Teil der im September 2016 angekündigten

Eigenkapitalkomponente zur Finanzierung der Übernahme von Monsanto.

Die Bezugsfrist für die Bezugsrechtskapitalerhöhung soll - vorbehaltlich der

Billigung des Prospekts durch die Bundesanstalt für

Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Veröffentlichung des

gebilligten Prospekts - am 6. Juni 2018 beginnen und voraussichtlich am 19.

Juni 2018 enden (jeweils einschließlich). Etwaige nicht bezogene Aktien

sollen nach Ablauf der Bezugsfrist im Rahmen einer Privatplatzierung zu

einem Preis, der mindestens dem Bezugspreis entspricht, qualifizierten

institutionellen Anlegern zum Kauf angeboten werden.

Die Bezugsrechte (ISIN DE000BAY1BR7 / WKN BAY 1BR) für die neuen Aktien

werden - vorbehaltlich der Billigung und Veröffentlichung des Prospekts - in

der Zeit vom 6. Juni 2018 bis einschließlich zum 15. Juni 2018 (bis etwa 12

Uhr mittags MESZ) im regulierten Markt (Xetra und Xetra Frankfurt

Specialist) der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden.

Das Angebot erfolgt auf Grundlage eines am Sonntag zwischen Bayer und einem

Konsortium von 20 Banken unterzeichneten Aktienübernahmevertrags, der eine

feste Zusage zur Übernahme aller neuen Aktien zum Bezugspreis vorsieht.

Es wird erwartet, dass die Durchführung der Kapitalerhöhung bis zum 20. Juni

2018 in das Handelsregister des Amtsgerichts Köln eingetragen wird und die

Aufnahme des Börsenhandels und die Einbeziehung der neuen Aktien in die

bestehende Notierung an den deutschen Wertpapierbörsen am oder um den 22.

Juni 2018 erfolgen werden.

Ansprechpartner Bayer AG, Investor Relations:

Oliver Maier (+49-214-30-81013)

Dr. Jürgen Beunink (+49-214-30-65742)

Peter Dahlhoff (+49-214-30-33022)

Oliver Luckenbach (+49-214-30-20836)

Judith Nestmann (+49-214-30-66836)

Constance Spitzer (+49-214-30-33021)

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Mitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten. Tatsächliche

Ergebnisse können wesentlich von den in solchen zukunftsgerichteten Aussagen

enthaltenen Einschätzungen oder Vorhersagen abweichen. Faktoren, die zu

einem solchen Abweichen tatsächlicher Ergebnisse führen können, sind unter

anderem: das Risiko, dass die Parteien die von der Transaktion erwarteten

Synergien und Effizienzsteigerungen nicht innerhalb des erwarteten Zeitraums

(oder überhaupt nicht) erzielen oder die Integration des Geschäftsbetriebs

von Monsanto Company ("Monsanto") in die Bayer Aktiengesellschaft ("Bayer")

nicht gelingt; dass die Integration von Monsanto schwieriger,

zeitaufwendiger oder teurer verläuft als erwartet; dass die Umsätze nach dem

Vollzug der Transaktion niedriger ausfallen als angenommen; dass

Betriebskosten, der Verlust bestehender Kundenbeziehungen oder Störungen des

gewöhnlichen Geschäftsablaufs infolge der Transaktion (einschließlich

Schwierigkeiten in der Aufrechterhaltung bestehender Beziehungen mit

Arbeitnehmern, Auftraggebern, Kunden oder Lieferanten) höher bzw.

schwerwiegender ausfallen als erwartet; der mögliche Verlust wichtiger

Schlüsselarbeitnehmer von Monsanto; die Erfüllbarkeit der Erwartungen der

Parteien hinsichtlich der steuerlichen und bilanziellen Behandlung der

Transaktion; die Folgen der Refinanzierung von Darlehen, die für die

Transaktion in Anspruch genommen wurden; die Folgen der Fremdkapitalaufnahme

durch Bayer im Zusammenhang mit der Transaktion sowie deren mögliche

Auswirkungen auf das Rating von Bayer; die Auswirkungen des

Zusammenschlusses von Bayer und Monsanto, einschließlich der zukünftigen

Finanzlage, des operativen Ergebnisses, der Strategie sowie der Pläne des

kombinierten Unternehmens; weitere Faktoren, die in dem von Monsanto bei der

US-amerikanischen Securities and Exchange Commission ("SEC") eingereichten

Jahresbericht (Form 10-K) für das am 31. August 2017 zu Ende gegangene

Geschäftsjahr und anderen von Monsanto bei der SEC eingereichten Berichten

(erhältlich unter www.sec.gov und auf Monsantos Webseite unter

www.monsanto.com), in den von Bayer veröffentlichten Berichten (erhältlich

auf der Bayer-Webseite www.bayer.de) und in dem zu veröffentlichenden

Wertpapierprospekt von Bayer beschrieben sind. Soweit rechtlich nicht anders

vorgeschrieben, übernimmt Bayer keine Verpflichtung, die in dieser

Mitteilung enthaltenen Informationen zu aktualisieren. Zukunftsgerichteten

Aussagen, deren Wirkung lediglich auf das Datum dieser Mitteilung abstellt,

sollte keine unangemessene Bedeutung beigemessen werden.

Stabilisierung/Delegierte Verordnung (EU) 2016/1052

Im Zusammenhang mit der Platzierung von Aktien von Bayer handelt Credit

Suisse Securities (Europe) Limited für Rechnung der Konsortialbanken als

Stabilisierungsmanager und kann in Übereinstimmung mit den rechtlichen

Bestimmungen (Artikel 5 Abs. 4 und 5 der Marktmissbrauchsverordnung (EU) Nr.

596/2014 in Verbindung mit den Artikeln 5 bis 8 der Delegierten Verordnung

(EU) 2016/1052 der Kommission) als Stabilisierungsmanager Mehrzuteilungen

vornehmen und Stabilisierungsmaßnahmen ergreifen, um den Marktpreis der

Aktien der Gesellschaft zu stützen und um dadurch einem etwaigen

Verkaufsdruck entgegenzuwirken. Der Stabilisierungsmanager ist nicht

verpflichtet, etwaige Stabilisierungsmaßnahmen durchzuführen. Folglich muss

eine Stabilisierung nicht zwingend erfolgen und kann jederzeit beendet

werden. Solche Maßnahmen können an der Frankfurter Wertpapierbörse von dem

Tag der Veröffentlichung des Bezugsangebots an ergriffen werden und sind

spätestens 30 Kalendertage nach Ablauf der Bezugsfrist, d. h.

voraussichtlich am 19. Juli 2018, einzustellen (die

"Stabilisierungsperiode"). Stabilisierungsmaßnahmen sind auf die Stützung

des Marktpreises der Aktien von Bayer während der Stabilisierungsperiode

gerichtet. Diese Maßnahmen können zu einem höheren Marktpreis der Aktien von

Bayer führen, als es ohne diese Maßnahmen der Fall wäre. Darüber hinaus kann

der Marktpreis vorübergehend auf einem überhöhten Niveau liegen.

Kontakt:

Herr Peter Dahlhoff, Bayer AG, Investor Relations, Tel.: 0214-30-33022,

e-mail: peter.dahlhoff@bayer.com, Fax: 0214-30-96-33022

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Weitere Informationen

Diese Veröffentlichung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine

Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren dar. Weder diese Veröffentlichung

noch deren Inhalt dürfen für ein Angebot in irgendeinem Land zu Grunde

gelegt werden. Das Angebot erfolgt ausschließlich durch und auf Basis eines

zu veröffentlichenden Wertpapierprospekts. Eine Anlageentscheidung

hinsichtlich der öffentlich angebotenen Wertpapiere von Bayer sollte nur auf

der Grundlage des Wertpapierprospekts erfolgen. Der Wertpapierprospekt wird

unverzüglich nach Billigung durch die Bundesanstalt für

Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlicht werden und bei Bayer,

Kaiser-Wilhelm-Allee 1, 51373 Leverkusen, Deutschland, oder auf der Bayer

Webseite (www.bayer.de) kostenfrei erhältlich sein.

Die Wertpapiere von Bayer dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika

weder verkauft noch angeboten werden, solange keine Registrierung

vorgenommen wird oder eine Ausnahme vom Registrierungserfordernis gemäß dem

United States Securities Act von 1933 in zuletzt geänderter Fassung (der

'Securities Act') besteht. Die Wertpapiere von Bayer wurden und werden nicht

nach dem Securities Act registriert.

Mitteilung für Vertriebsunternehmen

Hinsichtlich der Bezugsrechte der neuen Aktien und der neuen Aktien wurde -

ausschließlich für den Zweck der Anforderungen an die Produktüberwachung

nach (i) EU-Richtlinie 2014/65/EU über Märkte für Finanzinstrumente in der

jeweils gültigen Fassung ('MiFID II'), (ii) Artikeln 9 und 10 der

Delegierten Richtlinie (EU) 2017/593 der Kommission zur Ergänzung von MiFID

II und (iii) lokalen Umsetzungsbestimmungen (zusammen die 'MiFID II

Produktüberwachungsanforderungen') und unter Ausschluss jeglicher

deliktsrechtlicher, vertraglicher oder sonstiger Haftung, die ein

'Konzepteur' (im Sinne der MiFID II Produktüberwachungsanforderungen)

ansonsten in Bezug auf diese haben könnte - ein Produktgenehmigungsverfahren

durchgeführt. Als Ergebnis wurde festgelegt, dass die Bezugsrechte der neuen

Aktien und die neuen Aktien (i) mit einem aus Kleinanlegern und solchen

Anlegern, welche die Anforderungen an professionelle Kunden und geeignete

Gegenparteien erfüllen, (jeweils im Sinne von MiFID II) bestehenden

Zielmarkt vereinbar und (ii) für einen Vertrieb über alle nach MiFID II

zulässigen Vertriebskanäle geeignet sind (die 'Zielmarktbestimmung').

Ungeachtet der Zielmarktbestimmung sollten Vertriebsunternehmen (zum Zwecke

der MiFID II Produktüberwachungsanforderungen) Folgendes beachten: der Preis

der Bezugsrechte der neuen Aktien und der Preis der neuen Aktien könnte

sinken und Anleger könnten ihre gesamte oder Teile ihrer Anlage verlieren.

Die neue Aktien bieten keinen garantierten Ertrag oder Kapitalschutz; und

eine Investition in die Bezugsrechte der neuen Aktien und die neuen Aktien

ist nur für solche Anleger geeignet, die keinen garantierten Ertrag oder

Kapitalschutz benötigen, die (entweder eigenständig oder gemeinsam mit einem

geeigneten Finanzberater oder sonstigen Berater) fähig sind, die Vorzüge und

Risiken einer solchen Anlage zu beurteilen und die über ausreichende Mittel

verfügen, um jeglichen hieraus möglicherweise erwachsenden Verlust zu

verkraften. Die Zielmarktbestimmung berührt nicht die Anforderungen jedweder

vertraglicher, gesetzlicher oder aufsichtsrechtlicher Verkaufsbeschränkungen

in Bezug auf das Angebot. Es wird klargestellt, dass die Zielmarktbestimmung

weder (a) eine Beurteilung der Eignung oder Angemessenheit im Sinne von

MiFID II, noch (b) irgendeine an einen Anleger oder eine Gruppe von Anlegern

gerichtete Empfehlung darstellt, in die neuen Aktien zu investieren, diese

zu erwerben oder irgendeine sonstige Handlung in Bezug auf die Bezugsrechte

der neuen Aktien oder die neuen Aktien vorzunehmen.

Jedes Vertriebsunternehmen ist dafür verantwortlich, seine eigene

Zielmarktbestimmung hinsichtlich der Bezugsrechte der neuen Aktien und der

neuen Aktien vorzunehmen und geeignete Vertriebskanäle zu bestimmen.

03.06.2018 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche

Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache: Deutsch

Unternehmen: Bayer Aktiengesellschaft

Kaiser-Wilhelm-Allee 1

51373 Leverkusen

Deutschland

Telefon: +49 (0)214 30-65742

Fax: +49 (0)21430-9665742

E-Mail: ir@bayer.com

Internet: www.bayer.com

ISIN: DE000BAY0017

WKN: BAY001

Indizes: DAX, EURO STOXX 50, Stoxx 50

Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt

(Prime Standard), Hamburg, Hannover, München,

Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange; Madrid

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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Quelle: dpa


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Dividendenrendite Dax-Aktien 2019


Rang: 30

Name: Wirecard

Dividende pro Aktie: 0,20 Euro

Veränderung Vorjahr: +11%

Dividenden-Rendite: 0,1%

 

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