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DGAP-Adhoc: Bayer Aktiengesellschaft: Bayer will Life-Science-Kerngeschäfte weiter stärken sowie Produktivität und Ertragskraft deutlich steigern (deutsch)

Bayer Aktiengesellschaft: Bayer will Life-Science-Kerngeschäfte weiter stärken sowie Produktivität und Ertragskraft deutlich steigern

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DGAP-Ad-hoc: Bayer Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Strategische

Unternehmensentscheidung

Bayer Aktiengesellschaft: Bayer will Life-Science-Kerngeschäfte weiter

stärken sowie Produktivität und Ertragskraft deutlich steigern

29.11.2018 / 14:45 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung

(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Bayer will Life-Science-Kerngeschäfte weiter stärken sowie Produktivität und

Ertragskraft deutlich steigern

Leverkusen, 29. November 2018 - Mit einer Reihe von Portfolio- sowie

Effizienz- und Strukturmaßnahmen will der Bayer-Konzern seine

Life-Science-Kerngeschäfte weiter stärken. So sollen die Produktivität sowie

die Innovationskraft erhöht und damit die Wettbewerbsfähigkeit deutlich

verbessert werden. Der Aufsichtsrat der Bayer AG hat sich mit den

entsprechenden Plänen des Vorstands am Donnerstag befasst und einstimmig

deren Unterstützung beschlossen. Das Unternehmen schafft damit die

Voraussetzungen für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg in

langfristig attraktiven Wachstumsmärkten.

In Laufe des kommenden Jahres soll die Umsetzung mehrerer Portfoliomaßnahmen

vorangetrieben werden. So will sich Bayer von seinem Animal-Health-Geschäft

trennen und prüft entsprechende Optionen. Zwar bieten sich hier

Wachstumsoptionen in einem attraktiven Markt. Die dazu notwendigen

Investitionsmittel sollen jedoch für die Kerngeschäfte Pharmaceuticals,

Consumer Health und Crop Science eingesetzt werden.

Für die Division Consumer Health wurden Maßnahmen initiiert, um in den

kommenden Jahren wieder an das Marktwachstum anzuschließen und die

Profitabilität zu verbessern. Dazu gehört auch ein geplanter Rückzug aus

Produktkategorien, die außerhalb von Bayer ein besseres

Entwicklungspotenzial haben. Neben der bereits angekündigten Veräußerung der

rezeptpflichtigen Dermatologie-Produkte werden in den kommenden Monaten

strategische Optionen geprüft, sich von den Bereichen Sonnenschutz

(Coppertone(TM)) und Fußpflege (Dr. Scholl's(TM)) zu trennen. Damit will

sich das Unternehmen bei Consumer Health auf das profitable Wachstum der

Kernkategorien konzentrieren.

Darüber hinaus führt Bayer Gespräche über eine Veräußerung seines

60-prozentigen Anteils am deutschen Standortdienstleister Currenta. Nach der

erfolgreichen Trennung von Covestro steht die Nutzung der Dienstleistungen

von Currenta in keinem Verhältnis mehr zum Besitzanteil von Bayer.

Zusätzlich zu den geplanten Portfoliomaßnahmen soll auch die Kostenstruktur

deutlich verbessert werden. Ziel ist es, die Innovationskraft und

Produktivität weiter zu stärken, den Zugang zu Zukunftstechnologien zu

beschleunigen, die Wettbewerbsfähigkeit und die Profitabilität weiter zu

erhöhen und in diesem Zusammenhang auch die Querschnittsfunktionen und

Services effizienter aufzustellen.

Im Rahmen aller geplanten Effizienz- und Strukturmaßnahmen sind -

einschließlich der erwarteten Synergien aus der Monsanto-Übernahme - ab 2022

jährliche Beiträge in Höhe von 2,6 Milliarden Euro vorgesehen. Dies geht

einher mit einem geplanten Abbau von rund 12.000 der weltweit 118.200

Arbeitsplätze, ein signifikanter Teil davon in Deutschland, der allerdings

sozialverträglich erreicht werden soll. Details werden in den kommenden

Monaten ausgearbeitet. Die insgesamt erwarteten Einmalkosten für diese

Maßnahmen liegen im Bereich des 1,7-Fachen der jährlichen Beiträge. Ein Teil

der frei werdenden Mittel soll in den kommenden Jahren genutzt werden, um

die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Divisionen zu verstärken.

Allein bis Ende 2022 sind Zukunftsinvestitionen von insgesamt rund 35

Milliarden Euro vorgesehen. Mehr als zwei Drittel davon will Bayer in

Forschung und Entwicklung investieren und knapp ein Drittel in Sachanlagen.

Für das bereinigte Ergebnis je Aktie erwartet das Unternehmen unter der

Annahme eines konstanten Portfolios und konstanter Wechselkurse 6,80 Euro im

Jahr 2019 (2018: 5,70 bis 5,90 Euro). In den Folgejahren soll das bereinigte

Ergebnis je Aktie bis auf rund 10 Euro im Jahr 2022 ansteigen. Die

EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen des Bayer-Konzerns soll im Zeitraum bis

2022 auf mehr als 30 Prozent steigen.

Die Unternehmensstrategie, Finanzziele und Prioritäten bei der

Kapitalallokation von Bayer werden auf dem Capital Markets Day am 5.

Dezember in London erläutert.

In den Divisionen Consumer Health und Pharmaceuticals fallen im 4. Quartal

2018 voraussichtlich außerplanmäßige, nicht zahlungswirksame Abschreibungen

in der Größenordnung von insgesamt 3,3 Milliarden Euro an. Diese

Abschreibungen betreffen bei Consumer Health vor allem Marken, die mit den

Geschäften von Merck & Co. und Dihon erworben wurden, sowie einen Teil des

bilanzierten Goodwills (insgesamt rund 2,7 Milliarden Euro). Bei

Pharmaceuticals erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen von rund 0,6

Milliarden Euro insbesondere aufgrund der Entscheidung, den in Wuppertal

(Deutschland) gebauten Faktor-VIII-Betrieb nicht zu nutzen, sondern die

Herstellung aller rekombinanten Faktor-VIII-Produkte auf den Standort

Berkeley (USA) zu konzentrieren.

In der Division Crop Science gilt der Fokus der erfolgreichen Integration

des akquirierten Agrargeschäfts. Wie bereits bekannt gegeben, sind von 2022

an jährliche Beiträge zum EBITDA vor Sondereinflüssen aus Synergien in Höhe

von 1,04 Milliarden Euro (1,2 Milliarden US-Dollar) geplant, die im oben

genannten Beitragsziel enthalten sind - davon 0,87 Milliarden Euro (1

Milliarde US-Dollar) als Kostensynergien.

Die genannten Veränderungen in den Divisionen sowie die Straffung des

Portfolios werden durch weitere umfangreiche Anpassungen im Unternehmen

unterstützt. Das bezieht sich auf die übergreifenden Konzern- und

Querschnittsfunktionen, Business Services sowie die Länderplattformen. Ziel

ist eine effiziente Organisation und Infrastruktur, um die Geschäfte - und

damit die Kunden des Unternehmens - bestmöglich zu unterstützen.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Eine

zukunftsgerichtete Aussage ist jede Aussage, die sich nicht auf historische

Fakten und Ereignisse bezieht, sondern die Bayers aktuelle Einschätzungen,

Erwartungen und Annahmen im Hinblick auf die Zukunft wiedergeben. Das gilt

insbesondere für Aussagen in dieser Mitteilung über Umsatzwachstum,

einschließlich Produkteinführungen und Spitzenumsatzpotenzial, Synergien,

besonders bezüglich der Akquisition und Integration der Monsanto Company,

Anpassungen des Portfolios, Kostenreduzierung, Finanzziele und Erträge,

Cashflow, Schuldenabbau und ähnliche Aussagen über zukünftige Leistungen,

auch hinsichtlich der Märkte, in denen Bayer aktiv ist.

Obwohl die zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Mitteilung auf Annahmen

beruhen, die das Bayer-Management für angemessen hält, beinhalten sie

notwendigerweise bekannte und unbekannte Risiken und Unsicherheiten, auf

Grund derer die tatsächlichen Ergebnisse und zukünftigen Ereignisse

wesentlich abweichen könnten von den in den Aussagen angenommenen

Ergebnissen und zukünftigen Ereignissen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind

keine Garantien künftiger Leistungen, und ihnen sollte keine unangemessene

Bedeutung beigemessen werden. Sofern wertpapierrechtlich nicht

vorgeschrieben, übernimmt Bayer keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete

Aussagen zu aktualisieren, wenn sich die Umstände oder die Einschätzungen

des Managements ändern sollten.

Für weitere Informationen über Faktoren, auf Grund derer tatsächliche

Ergebnisse und zukünftige Ereignisse von den in zukunftsgerichteten Aussagen

angenommenen abweichen könnten, verweisen wir auf die in Bayers öffentlichen

Berichten diskutierten Faktoren, einschließlich des Abschnitts "Prognose-,

Chancen- und Risikobericht" im Geschäftsbericht 2017. Die Berichte sind

verfügbar auf Bayers Website unter

https://www.investor.bayer.de/de/berichte/geschaeftsberichte/uebersicht.

Kontakt:

Herr Peter Dahlhoff, Bayer AG, Investor Relations, Tel.: 0214-30-33022,

e-mail: peter.dahlhoff@bayer.com, Fax: 0214-30-96-33022

29.11.2018 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche

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Unternehmen: Bayer Aktiengesellschaft

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Indizes: DAX, EURO STOXX 50, Stoxx 50

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(Prime Standard), Hamburg, Hannover, München,

Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange; Madrid

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Quelle: dpa


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