01:16 11.03.18

DGAP-Adhoc: RWE Aktiengesellschaft: RWE und E.ON erzielen Grundsatzeinigung über den Verkauf der 76,8 %igen Beteiligung an innogy im Rahmen eines weitreichenden Tauschs von Geschäftsaktivitäten (deuts

RWE Aktiengesellschaft: RWE und E.ON erzielen Grundsatzeinigung über den Verkauf der 76,8 %igen Beteiligung an innogy im Rahmen eines weitreichenden Tauschs von Geschäftsaktivitäten

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DGAP-Ad-hoc: RWE Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Verkauf/Strategische

Unternehmensentscheidung

RWE Aktiengesellschaft: RWE und E.ON erzielen Grundsatzeinigung über den

Verkauf der 76,8 %igen Beteiligung an innogy im Rahmen eines weitreichenden

Tauschs von Geschäftsaktivitäten

11.03.2018 / 01:16 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung

(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Essen, 11.03.2018. Die RWE AG und die E.ON SE haben eine Grundsatzeinigung

erzielt, wonach RWE den gesamten durch RWE gehaltenen Anteil an der innogy

SE in Höhe von 76,8 % an E.ON verkaufen soll. Bindende Verträge sind noch

nicht abgeschlossen. Der Verkauf soll im Rahmen eines weitreichenden Tauschs

von Geschäftsaktivitäten und Beteiligungen erfolgen.

RWE soll im Tausch gegen die 76,8 %-Beteiligung an innogy zunächst eine

Beteiligung an der E.ON SE in Höhe von durchgerechnet 16,67 % erhalten. Die

Aktien würden von E.ON im Rahmen einer 20 %-Sachkapitalerhöhung aus

bestehendem genehmigten Kapital ausgegeben. Zudem würde RWE von E.ON -

nachdem E.ON die Kontrolle über innogy erlangt hätte - den weitgehenden Teil

von E.ONs Erneuerbaren Energien-Geschäft erhalten und die darin seit dem

1.1.2018 erwirtschafteten Erfolge. Gleiches würde für das gesamte innogy

Erneuerbaren Energien-Geschäft sowie innogy's Gasspeichergeschäft und den

Anteil am österreichischen Energieversorger Kelag gelten. Ferner würde RWE

von E.ON die von der E.ON-Tochter PreussenElektra gehaltenen

Minderheitsbeteiligungen an den von RWE betriebenen Kernkraftwerken Emsland

und Gundremmingen erhalten. Die Transaktion würde schließlich eine

Barzahlung von RWE an E.ON in Höhe von EUR 1,5 Milliarden vorsehen.

Die Transaktion würde den von RWE an innogy gehaltenen Anteil von 76,8 %

inklusive der unterstellten Dividenden der innogy SE für die Geschäftsjahre

2017 (zahlbar 2018) und 2018 (zahlbar 2019) von insgesamt EUR 3,24 je Aktie,

die RWE bis zum erwarteten Vollzug der Transaktion voraussichtlich noch

zufließen werden, mit EUR 40,00 je Aktie bewerten.

E.ON würde den Minderheitsaktionären der innogy ein freiwilliges

Übernahmeangebot in bar unterbreiten. Dieses Angebot würde sich zum heutigen

Zeitpunkt auf einen Wert von EUR 40,00 je Aktie summieren. Der Gesamtwert

würde sich aus dem Angebotspreis von EUR 36,76 je Aktie sowie den Zahlungen

aus unterstellten Dividenden der innogy SE für die Geschäftsjahre 2017 und

2018 von insgesamt EUR 3,24 je Aktie zusammensetzen, die die heutigen

Aktionäre weiter erhalten würden. Sofern das Übernahmeangebot bereits vor

der Hauptversammlung von innogy abgeschlossen würde, die über die Dividende

für das Geschäftsjahr 2018 entscheidet, würde E.ON das Angebot erhöhen, um

den Gesamtwert zu erreichen. RWE würde sich an dem Angebot nicht beteiligen.

Nach erfolgreicher Durchführung der Transaktion würden die Geschäfte mit

Erneuerbaren Energien von E.ON und innogy unter dem Dach von RWE vereint

sein. RWE würde damit zu einem führenden europäischen Unternehmen für

erneuerbare Energien und Versorgungssicherheit mit einem breit

diversifizierten Portfolio aus erneuerbarer und konventioneller

Stromerzeugung, die über die bestehende Handelsplattform vernetzt sein

würden.

Gremien beider Unternehmen müssen der Transaktion noch zustimmen. Für den

Vollzug der Transaktion müssten noch weitere Bedingungen erfüllt werden.

Insbesondere wären Freigaben der Kartell- und Aufsichtsbehörden

erforderlich.

Mitgeteilt durch Dr. Ulrich Rust, General Counsel

11.03.2018 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche

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Quelle: dpa


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