DAX (Tageschart): Ein dickes Brett - Chartanalyse

Freitag, 22.02.19 09:30
DAX (Tageschart): Ein dickes Brett - Chartanalyse
Bildquelle: fotolia.com
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Ohne großes Momentum aber doch peu à peu Richtung Norden - mit dieser einfachen Formel lässt sich die aktuelle Chartsituation beim DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) treffend zusammenfassen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Dieser Entwicklung trage der trendfolgende MACD mit einem neuen Kaufsignal Rechnung. Ein bisschen Luft hätten die deutschen Standardwerte zwar noch, doch die Hürden bei rund 11.500 Punkten hätten es in sich. Den Auftakt mache die 200-Wochen-Linie (akt. bei 11.468 Punkten). Aber das auf diesem Level entstehende Widerstandsbündel erstrecke sich über den Abwärtstrend seit Sommer vergangenen Jahres (akt. bei 11.532 Punkten) bis zum 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten Baisseimpulses (11.547 Punkte) sowie zum Hoch von Anfang Dezember (11.567 Punkte). Aufgrund der Bedeutung dieser Barrieren werde deren Bruch kein leichtes Unterfangen. Erschwerend komme hinzu, dass der S&P 500 (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0), als Taktgeber der Erholung seit Weihnachten, gestern ein sog. "swing high" ausgeprägt habe. Dieses Phänomen markiere oftmals kurzfristige Wendepunkte, zumal die US-Standardwerte die Widerstandszone bei 2.800 Punkten (diverse Hochs und zwei Fibonacci-Retracements) erreicht hätten. Beim DAX würde ein Rebreak der alten Jahreshochs bei 11.372/71 Punkten für einerstes Fragezeichen hinter der laufenden Erholungsbewegung sorgen. (22.02.2019/ac/a/m)


Quelle: ac


Hier geht's zur Indizes-Startseite

weitere Empfehlungen

NordLB: Dax "hold"

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Marktstrategen des Bundesverbandes öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) sehen die Aktienbörsen nach dem holprigen Jahresstart weiter in schwierigem Fahrwasser. "Die ...weiterlesen

Titel aus dieser Meldung

Datum :
20.03.19
2.819,33
-0,47 %
Datum :
20.03.19
11.575,18
-1,49 %
© 1994-2019 by boerse.de - Quelle für Kurse und Daten: ARIVA.DE AG - boerse.de übernimmt keine Gewähr