DAX (Tageschart): Festgenagelt oder etwa doch nicht? Chartanalyse

Donnerstag, 17.09.20 08:30
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Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Schon an den letzten Handelstagen hatten wir die gegenwärtige Schwankungsarmut beim DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) thematisiert, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Gestern habe das Aktienbarometer dann nochmals eine Steigerung bereitgehalten, denn zwischen Tageshoch und -tief hätten weniger als 100 Punkte gelegen. Die bereits diskutierte Extremkonstellation bei den Bollinger Bändern spitze sich demnach weiter zu. Die geringe Schwankungsbreite schlage sich inzwischen auch in anderen Indikatoren nieder. So verlaufe bspw. der MACD derzeit extrem flach. Per Saldo würden die beiden angeführten Indikatoren davor warnen, dass sich die aktuell aufgestaute Bewegungsdynamik schon bald in einem neuen Vola-Impuls entladen könnte. Als Signalgeber hierfür würden unverändert die beiden Verlaufshochs bei 13.314/13.460 Punkten sowie die verbliebene Abwärtskurslücke vom Februar (obere Gapkante bei 13.501 Punkten) bzw. das Junihoch zusammen mit der 50-Tage-Linie (akt. bei 12.913/12.917 Punkten) auf der Unterseite dienen. Aufgrund der Vorgaben dürfte der DAX heute deutlich schwächer in den Handel starten, so dass Anleger wohl oder übel mit einer größeren Tagesschwankungsbreite rechnen müssten. (17.09.2020/ac/a/m)


Quelle: Aktiencheck




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