EUR/USD: Ist der Euro zu stark? StayLow-Optionsschein mit 127% p.a. Chance - Optionsscheineanalyse

Dienstag, 29.09.20 10:30
News-Schriftzug auf schwarzem Hintergrund.
Bildquelle: pixabay
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Der Euro korrigierte in den vergangenen Wochen - der Höhenflug scheint erst einmal vorbei. Und auch in den kommenden Wochen könnte die europäische Gemeinschaftswährung zum Dollar eher schwach abschneiden. Ein StayLow-Optionsschein (ISIN DE000SR5X5A7 / WKN SR5X5A) der Société Générale auf den Euro im Verhältnis zum US-Dollar (ISIN EU0009652759 / WKN 965275) ist daher einen näheren Blick wert, so Ingmar Königshofen von "boerse-daily.de" in seiner aktuellen Veröffentlichung.

Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), habe gestern in einer Videoschalte bei einer Anhörung vor einem Ausschuss des Europaparlaments davon gesprochen, dass sich die Erholung "unvollständig, unsicher und holprig" vollziehe. Dies habe gestern die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Der EZB-Rat werde alle Informationen sorgfältig sichten - und dabei auch den Wechselkurs miteinbeziehen. Falls es nötig werde, sei die EZB auch bereit, ihre Instrumente anzupassen. Die Wirtschaft in der Euro-Zone sei laut Reuters im zweiten Quartal aufgrund der Corona-Krise um 11,8 Prozent eingebrochen nach einem Minus von 3,7 Prozent in den ersten drei Monaten. Die EZB habe auf ihrer Sitzung im September nach mehreren voluminösen Stützungsmaßnahmen keine neuen Hilfen beschlossen.

Kurzum: Neben der Pandemie dürfte der EZB auch die Euro-Stärke Sorgen bereiten. Denn Waren und Dienstleistungen aus der Euro-Zone würden durch einen starken Euro außerhalb des Währungsraums teurer. Zudem würden importierte Waren billiger, was auf die Inflation drücke. Doch, wie bereits erwähnt, könnte die EZB gegen einen zu starken Euro vorgehen und ihre Geldpolitik dem entsprechend anpassen. Erst Anfang des Monats habe der Euro mit 1,2011 Dollar seinen höchsten Stand im Verhältnis zur US-Devise seit Mitte 2018 markiert. Dieses Kurshoch, welches somit auch das aktuelle Jahreshoch markiere, gelte aus charttechnischer Sicht als wichtige Widerstandsmarke.

Mit einem StayLow-Optionsschein (WKN SR5X5A) auf Euro/US-Dollar würden risikofreudige Anleger den maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erhalten, wenn sich der Euro im Verhältnis zum US-Dollar bis einschließlich zum 18.12.2020 durchgehend unter der Knockout-Schwelle von 1,2100 US-Dollar bewege. Gerechnet vom Stand des Scheins am 28. September 2020 um 19:15 Uhr (Briefkurs 7,61 Euro), würde dies einem Kursgewinn von 31 Prozent entsprechen. Sollte die Knockout-Schwelle erreicht werden, würde ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals eintreten. Zur Vermeidung eines solchen Knockouts sollte deshalb der vorzeitige wie auch schnelle Ausstieg aus dieser spekulativen Position erwogen werden, falls der Euro im Verhältnis zum Dollar das Jahreshoch bei 1,2011 US-Dollar nach oben überwinden könne. (29.09.2020/oc/a/w)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: Aktiencheck




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26.10.20
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