Endlos Turbo Long 11.331,38 auf DAX: Allzeithoch rückt in den Fokus - Optionsscheineanalyse

Donnerstag, 14.11.19 13:20
Endlos Turbo Long 11.331,38 auf DAX: Allzeithoch rückt in den Fokus - Optionsscheineanalyse
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Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Martin Merz, Produktmanager bei der DZ BANK, stellt als Alternative zum Direktinvestment in den DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) einen Endlos Turbo Long 11.331,38 (ISIN DE000DF6HDQ1 / WKN DF6HDQ) mit dem Basiswert DAX vor.

Der DAX habe sich im Oktober in Bestform gezeigt. Anfang November habe er das starke Aufwärtsmomentum fortgesetzt. Charttechnisch könnte nun das bisherige Allzeithoch in den Fokus rücken, wenn es dem Leitindex gelinge, den erreichten Widerstand zu überwinden.

Beim DAX scheine die statistische Stärke zum Jahresende in diesem Jahr bereits in vollem Gange zu sein. Seit Anfang Oktober glänze das Kursbarometer mit einem starken Aufwärtsmomentum. Diese Entwicklung spiegele sich auch bei vielen Indexmitgliedern wider. Beispiele seien die Aktien von SAP und BASF. An beiden Papieren sei das Interesse der Anleger auf dzbank-derivate.de im Oktober hoch gewesen.

Sowohl der Chemieriese als auch der Softwarekonzern hätten im Oktober Quartalszahlen vorgelegt, die gut vom Markt aufgenommen worden seien. Bei SAP habe es zudem einen Führungswechsel gegeben. Der bisherige Firmenlenker Bill McDermott, der seit 2010 im Vorstand gewesen sei, sei überraschend zurückgetreten. Seine Nachfolge würden die Vorstandsmitglieder Jennifer Morgan und Christian Klein als Duo antreten.

Getoppt werde das Interesse der Anleger bei einzelnen DAX-Werten im Oktober aber von Wirecard. Es habe neue Vorwürfe der "Financial Times" bezüglich der Bilanzierungspraktiken des Zahlungsdienstleisters gegeben. Das habe die Aktie des DAX-Konzerns deutlicher belastet. Mit einer Sonderprüfung der Bücher möchten Vorstand und Aufsichtsrat die Kritik entkräften und verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. Dazu hätten sie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG mit einer unabhängigen Untersuchung beauftragt.

Die Aktie von Wirecard gehöre zu den wenigen DAX-Werten, die seit dem Korrekturtief Anfang Oktober eine negative Performance aufweisen würden. Die meisten Indexmitglieder seien im Plus, was seither die dynamische Aufwärtsbewegung des Leitindex begründe. Er habe dabei bislang eine Serie von fünf Wochengewinnen hintereinander verzeichnet.

Zu den positiven Katalysatoren in den vergangenen Wochen habe die Zuversicht auf eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China gehört. Zudem hätten sich die grundsätzlichen Konjunkturperspektiven für Deutschland wieder etwas aufgehellt bzw. die diesbezügliche Skepsis habe sich nicht noch weiter verstärkt. Darüber hinaus habe man positive Impulse von der Berichtssaison gesehen, was bei einigen der Indexschwergewichte wie Daimler und SAP zu dynamischen Aufwärtsbewegungen geführt habe.

Charttechnisch betrachtet habe der DAX mit der Rückkehr über das Hoch von Juli bei 12.656 Punkten neue Jahreshochs markiert. Zuletzt habe er außerdem mit dem Zwischenhoch von Mai 2018 bei 13.204 Punkten eine markante Marke erreicht. Sie stelle einen potenziellen Widerstand dar. Ein nachhaltiger Ausbruch könnte nach Erachten von Martin Merz, Produktmanager bei der DZ BANK, weiteren Aufwärtsspielraum eröffnen, wobei das bisherige Allzeithoch bei 13.597 Zählern ein erstes potenzielles Ziel darstelle. Risiken für dieses kurzfristige Long-Szenario sehe Merz in einer neuen Verschärfung der Handelsstreitigkeiten. Zudem könnten eingetrübte Konjunkturaussichten die Entwicklung des DAX bremsen.

Mit Hebelprodukten könnten Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswertes partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiere das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken bzw. sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln könne, bestehe das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt werde. Der Kapitalverlust könne ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen könne.

Auf den Basiswert DAX stünden verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel sei der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 11.330,73 Punkten sowie einer Knock-Out-Barriere von 11.330,73 Punkten. Das Produkt eigne sich für Anleger, die auf steigende Kurse des Basiswerts setzen möchten. Der Endlos-Turbo Long auf den DAX habe keine feste Laufzeit, könne aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintrete. Ein Knock-Out-Ereignis trete ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet werde) mindestens einmal auf oder unter der Knock-Out-Barriere liege. Trete ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfalle das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals komme. (Stand vom 13.11.2019) (14.11.2019/oc/a/i)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: Aktiencheck


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