Goldpreis in Euro
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Gold: Langfristige Anlaufziele - Chartanalyse

Mittwoch, 16.09.20 09:21
Monitoransicht mit Chart.
Bildquelle: pixabay
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Seit dem Allzeithoch (2.072 USD) ist es etwas ruhiger um den Goldpreis geworden, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Diese Entwicklung würden sie positiv sehen, denn damit trete ein Gewöhnungsprozess ein. Die letzten Wochen würden Anleger in die Lage versetzen, sich mit den zuletzt gesehenen Ausbrüchen über die Hochs von 2011/12 sowie dem Spurt über das alte Rekordhoch vom September 2011 bei 1.800 USD bzw. 1.920 USD anzufreunden. Bei der Definition der nächsten Anlaufziele bleibe die von 2011 bis 2015 ausgebildete Korrekturflagge eines der Kernargumente der Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Das rechnerische Kursziel aus dem angeführten Trendbestätigungsmuster lasse sich perspektivisch auf rund 2.280 USD taxieren. Diese Marke harmoniere gut mit der 138,2%-Fibonacci-Projektion des gesamten Baisseimpulses von 2011 bis 2015 (2.254 USD). Im Schlussquartal 2020 werde in diesem Dunstkreis zudem der alte Basisaufwärtstrend seit Beginn des Jahrtausends (2.244 USD) verlaufen. Hier entstehe also ein markantes, charttechnisches Anlaufbündel. Wenn Anleger die Kursentwicklung seit Ende 2012 als "rounding bottom" interpretieren würden, dann ergebe sich - abgeleitet aus der Höhe der Formation - sogar ein langfristiges Anschlusspotenzial bis rund 2.500 USD.

Nach den langfristigen Perspektiven möchten die Analysten im nächsten Schritt die Zeitebene herunterbrechen und näher auf die seit dem bisherigen Allzeithoch vom 7. August bei 2.072 USD bestehende Atempause eingehen. Der bereits diskutierte Gewöhnungsprozess vollziehe sich in Form eines klassischen Konsolidierungsmusters. Schließlich habe sich seit Anfang August ein sog. Dreieck etabliert. Aktuell "arbeite" das Edelmetall an einem Sprung über die obere Dreiecksbegrenzung bzw. an einer nachhaltigen Rückeroberung der 38-Tage-Linie (1.953/1961 USD). Interessanterweise liege auf Point & Figure-Basis das äquivalente Konsolidierungsmuster vor. Gelinge der Befreiungsschlag, wäre die jüngste Verschnaufpause schon wieder beendet. Da das saisonale Umfeld weiterhin günstig sei, winke dem Goldpreis im Erfolgsfall ein neuer Rekordstand oberhalb der Marke von 2.072 USD. Unter Tradinggesichtspunkten biete sich die Marke von 1.900 USD als Absicherung an, denn unterhalb dieses Levels würde in beiden angeführten Chartdarstellungsformen jeweils ein kurzfristiges Ausstiegssignal entstehen. Als strategischer Stopp sei indes die Nackenlinie des o. g. "rounding bottom" bei 1.800 USD prädestiniert. (16.09.2020/ac/a/m)


Quelle: Aktiencheck




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